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Schützen schießen sich in zweite Bundesliga

Das Prenzlauer Luftpistolenteam hat eine kleine Sensation geschafft. Bei der Qualifikation zur zweiten Bundesliga gelang dem Landesmeister auf Anhieb der Aufstieg. Doch die Anspannung stand den Schützen ins Gesicht geschrieben.

Christian Jauert, Sven Seelandt, Falko Gersdorf, Andreas Schmidt und Henry Boldt (Zweiter bis Sechster von links) schafften in Frankfurt/Oder mit 3585 Ringen den Aufstieg in die zweite Bundesliga.
Michael Block Christian Jauert, Sven Seelandt, Falko Gersdorf, Andreas Schmidt und Henry Boldt (von links) schafften in Frankfurt/Oder mit 3585 Ringen den Aufstieg in die zweite Bundesliga.

„Das war in Frankfurt/Oder eine ungeheure nervliche Belastung. Jeder in unserem Luftpistolenteam patzte ein wenig. Zum Glück fanden alle wieder zur Ruhe und Konzentration zurück", erzählte Reiner Schmid, Mitbegründer des Luftpistolenteams. Die Anspannung kam nicht von ungefähr. Schließlich hatten sich die Prenzlauer Mannschaftsmitglieder vorgenommen, beim Qualifikationswettbewerb zur zweiten Bundesliga den Aufstieg zu schaffen. "Mit 3585 Ringen kamen wir unserem Ziel von 3600 nahe und wurden hinter der Nord-Berliner Schützengemeinschaft, 3618 Ringe, Zweiter des Wettbewerbs. Wir sind überglücklich“, berichtete Reiner Schmid. Dieses Ergebnis hatte gereicht, um die Qualifikation zu schaffen.

Prenzlau hat nun ein Team in der zweiten Bundesliga. „Nur mit dem sonst üblichen Jubelbild hat es nicht geklappt. Denn als wir unsere beiden Wettkampfrunden absolviert hatten, mussten andere Teams noch in den Wettbewerb.“ Daher war Abwarten angesagt. Zum Einsatz kamen Henry Boldt (356/369 Ringe), Christian Jauert (363/360), Andreas Schmidt (368/352), Falko Gersdorf (352/358) und Sven Seelandt (354/353).