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Uckermärkische Seen

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Scout prüft Naturpark

Auf der Schäferbrücke am einstigen Hutewald im Boitzenburger Tiergarten.
Auf der Schäferbrücke am einstigen Hutewald im Boitzenburger Tiergarten.
Sigrid Werner

Der Naturpark Uckermärkische Seen möchte auch künftig „Qualitäts-Naturpark” sein. Deshalb unterwirft er sich einer aufwendigen Kontrolle.

Fünf Jahre lang durfte sich der Naturpark Uckermärkische Seen „Qualitäts-Naturpark” nennen. Jetzt hat er sich erneut der Zertifizierung durch den Verband Deutscher Naturparke e.V. unterzogen. Nach der Auswertung eines über 100 Fragen langen Kataloges erfolgte jetzt die Kontrolle vor Ort. Der Dachverband schickte dazu als Scout Rolf Clauditz. Bei einer Gebietsbereisung informierte er sich, wo die Diskrepanzen zwischen Anspruch und Wirklichkeit sind. Von 105 Naturparken in Deutschland sind derzeit 74 „Qualitäts-Naturpark”. Nicht alle unterziehen sich dieser freiwilligen Qualitätskontrolle. Dieses Mal lassen sich bundesweit 78 Naturparke prüfen.

Zugang zur Natur schaffen

Hauptaufgabe dieser Gebiete ist es, die naturnahe Erholung gezielt zu fördern. Das war auch die Idee in den 50er Jahren, als man mit der Etablierung von Naturparken in Deutschland begann: von der Natur entfremdete Menschen aus Ballungsräumen wieder Zugang zur Natur und einen behutsamen Umgang damit zu vermitteln.

25 Partner des Naturparkes

Doch die Mittel sind oft begrenzt. Der Dachverband regte deshalb an, jetzt verstärkt auf Partnersuche zu gehen. Im Naturpark Uckermärkische Seen wird das bereits seit Jahren praktiziert. Derzeit gibt es hier 25 Naturparkpartner, die ihrerseits Qualitätsversprechen für eine nachhaltige Arbeit abgegeben haben.