Crash auf der A20

Sechs Verletzte nach Auffahrunfall

Kurz vor der Abfahrt Prenzlau gab es einen schweren Unfall mit drei Fahrzeugen. Vier Menschen, darunter zwei Kinder, wurden schwer verletzt und mit Rettungshubschraubern in drei Kliniken geflogen.
Ines Markgraf Ines Markgraf
Zahlreiche Rettungskräfte waren auf der A20 im Einsatz.
Zahlreiche Rettungskräfte waren auf der A20 im Einsatz. Polizei
Rettungshubschrauber flogen schwer verletzte Unfallopfer in Kliniken. Polizei
Bedingt durch den Rettungseinsatz blieb die A20 über Stunden gesperrt. Polizei
Drei Rettungshubschrauber kamen zum Einsatz. Polizei
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Prenzlau.

Am frühen Sonnabendnachmittag ereignete sich ein schwerer Unfall auf der A20. Nach ersten Erkenntnissen wollte ein Senior die A20 mit seinem Pkw verlassen und reihte sich in die Ausfahrtspur der Abfahrt Prenzlau Ost ein. 100 Meter vor der Ausfahrt stand ein polnischer Pkw. Der Fahrer hatte eine Panne. Der Uckermärker fuhr frontal auf das Fahrzeug auf und schob es auf die Fahrbahn. Ein Fahrer aus Greifswald konnte nicht mehr bremsen und stieß mit dem polnischen Fahrzeug zusammen.

"Es gab insgesamt sechs Verletzte, vier davon schwer", sagte Polizeihauptkommissar Stefan Hahlweg. Drei Rettungshubschrauber und mehrere Rettungsfahrzeuge waren im Einsatz. Der Uckermärker wurde schwer verletzt in das Krankenhaus nach Neubrandenburg geflogen, seine beiden kleinen Enkelkinder nach Greifswald. Die Beifahrerin im Greifswalder Fahrzeug wurde ebenfalls schwer verletzt und in ein Berliner Krankenhaus geflogen. Die beiden anderen Fahrzeugführer wurden in die Krankenhäuser nach Prenzlau und Pasewalk gebracht.

Die Autobahn war während des Rettungseinsatzes gesperrt und konnte gegen 15.50 Uhr wieder freigegeben werden.

Update: Gegen 17 Uhr ereignete sich in Folge des Staus ein weiterer schwerer Unfall.