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Sein Heißhunger hat einen todernsten Grund

Frank Gohde lebt seit seiner Darmkrebs-Diagnose bewusster. Er ist sportlich aktiv, viel in der Natur unterwegs und achtet auf seine Ernährung.
Frank Gohde lebt seit seiner Darmkrebs-Diagnose bewusster. Er ist sportlich aktiv, viel in der Natur unterwegs und achtet auf seine Ernährung.
privat

Krebs – das ist mit Ende 30 vermutlich noch nichts, worüber man sich Gedanken macht. Auch Frank Gohde dachte wahrscheinlich nicht im Traum daran, dass es ihn treffen könnte. Doch diese Erfahrung musste der 41-Jährige machen.

Wenn Frank Gohde einkaufen geht, dann landen meistens Dutzende Bananen in seinem Korb. Dass der 41-Jährige so einen enormen Obstverbrauch hat, liegt daran, dass bei ihm 2011 Darmkrebs diagnostiziert worden war. Nach der komplizierten Operation und der anschließenden Reha-Kur stand der jetzt in Frankfurt am Main lebende Uckermärker vor der großen Aufgabe, seine Ernährung komplett umzustellen. Gemeinsam mit Ärzten und Ernährungsberatern dokterte er lange herum, um für sich das passende Konzept zu finden.

Hängen blieb er letztlich bei einer komplett veganen Ernährung nach der 80/10/10-Formel. Seit gut einem halben Jahr achtet Frank Gohde strikt darauf, dass er seinen Tagesbedarf fast komplett aus Kohlenhydraten deckt, die restlichen zwei Zehntel entfallen auf Fette und Proteine. Es sei ihm nie besser gegangen als jetzt. „Ich bin total ausgeglichen, habe gute Laune, fühle mich fit und gesund“, schwärmt Frank Gohde. Grundvoraussetzung für den problemlosen Verzehr von bis zu 15 Bananen am Tag sei aber ein Hochleistungsmixer, räumt der Darmkrebspatient ein. Nur wenn das Obst gut püriert werde, klappe es auch mit der Verdauung.