:

Seuchen-Warnung in der Uckermark

In der Region sind derzeit mehrere Nutztierarten seuchengefährdet.
In der Region sind derzeit mehrere Nutztierarten seuchengefährdet.
Jens Büttner

Nicht nur Schweinebetriebe in der Region sind nach dem Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest in Polen besorgt. Auch andere Tiere sind von Seuchen bedroht.

Die Afrikanische Schweinepest in Polen und die Seuchenwarnung für Brandenburger Rinderbetriebe sorgen in der Uckermark für Unruhe. Nun bereitet auch noch die Chinaseuche Sorgen. Die Afrikanische Schweinepest ist für Tiere hochansteckend und fast immer tödlich. „Für Menschen ist die Seuche allerdings ungefährlich“, sagt Dr. Simon Harnisch, Referent für Tierhaltung des Landes Brandenburg. „Durch die hohe Ansteckungsgefahr der Schweine muss man sich dennoch Sorgen machen“, schließlich wären für zahlreiche Betriebe „die wirtschaftlichen Schäden nicht absehbar“.

Bisher gab es in Deutschland noch keine Fälle der Afrikanischen Schweinepest. Aber auch beim Thema Rinderseuche warnt Harnisch vor Panikmache. „Es gibt Verdachtsfälle und dementsprechend wird von den Behörden gehandelt.“

Auch andere landwirtschaftliche Nutztiere in der Uckermark sind bedroht. Eine für das Wochenende geplante Kaninchenausstellung in Strasburg wurde abgesagt. Der Grund ist eine neue Variante der Chinaseuche, die derzeit grassiert.