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Show, die keine Wünsche offen lässt

So hübsch ist die Uckermark: Die Models von „Meine Mode“ zeigten viel Farbe und schicke Formen.

Bestes Wetter, eine voll besetzte Freilichtbühne und ein Publikum in Partylaune, das lange applaudiert, laut Zugaben einfordert und die Models und Sänger ...

Bestes Wetter, eine voll besetzte Freilichtbühne und ein Publikum in Partylaune, das lange applaudiert, laut Zugaben einfordert und die Models und Sänger regelrecht feiert – einen schöneren Lohn hätte es für die Akteure der Prenzlauer Modenacht am Uckersee wohl kaum geben können. Monatelang hatten die Geschäftsleute auf diesen Tag hingearbeitet und alles daran gesetzt, diese Großveranstaltung auf dem LAGA-Gelände zur „Modewonne“ werden zu lassen. Und es hat sich gelohnt, wie Cheforganisatorin Iris Beetz erfreut zur Kenntnis nehmen konnte.
Bereits als „Ueber-Dosiz“ alias Jonny Rösler seinen eigens für die Modenacht komponierten Rap auf der Freilichtbühne performte, kochte die Stimmung in den Zuschauerreihen, die danach Jürgen Hesse noch weiter ankurbelte und somit den „uckermärkischen Schönheiten“ den Weg bereitete. 36Models flanierten über den Laufsteg und setzten die aktuellen Kollektionen der Prenzlauer Modehäuser mit perfekt auf die Songs abgestimmten Choreografien in Szene. So hatten beispielsweise die Bademodels von „Hautnah“ Platz in einem Gummiboot genommen, auch „Schröder Moden“ griff das Thema Wasser auf und das von Toni Arndt vom gleichnamigen Sporthaus auf den Laufsteg geschickte Pferd ließ zwei knackige Männermodels frei. Bei der Brautmodenschau von Hochzeitsausstatterin Ricarda Giard, deren Models klassisch Walzer tanzten, ging ein Seufzer durch die Reihen.
Hinter den Kulissen herrschte das reinste Tohuwabohu – das bei einer Modenschau übliche Chaos. Überall Garderobenstangen, Hutschachteln, Gürtelständer… Und mittendrin Karina Freitag und Bärbel Stache, die die Models mit Schmuck in Trendfarben ausstatteten, sowie Ariane Stüwe und ihre Make-up-Experten, die nochmal die Gesichter puderten, Rouge und Lippenstift auflegten. „Wir haben schon am Nachmittag den Salon in der Vincentstraße geschlossen, um den Models die Haare zu machen“, erzählte Friseurmeisterin Gabriele Günther von der „Modischen Linie“, die auch noch am Abend mit zwölf Leuten die Frisuren auf die gezeigten Outfits abstimmte. „Die Frauen liefen dann immer zwischen der Parfümerie Ariane, wo sie geschminkt wurden, und dem Salon hin und her.“
Die Showparts wechselten sich übrigens mit Darbietungen der Musicaltruppe „Bon Voyage“ ab, die Ohrwürmer beispielsweise aus „König der Löwen“, „Phantom der Oper“ oder „Starlight Express“ mitgebracht hatte. Cindy Mutschler wird die Modenacht sicher auch nicht so schnell vergessen: Die Drenserin in der ersten Reihe bekam nämlich kurzerhand die Rolle der Fances „Baby“ aus „Dirty Dancing“ aufgebrummt und ließ sich zur allseits bekannten Hebefigur überreden…