MARIENKIRCHE

Spannung bis zum Schlussstein

Die Maurer sind in der Marienkirche in Prenzlau im Einsatz. Die ersten Steine für das neue Gewölbe sitzen bereits, aber es gibt Probleme.
Maurer Stephan Hintze von der Baudenkmalpflege Prenzlau kratzt alten Mörtel aus den Fugen, bevor er die neuen Steine ansetzt.
Maurer Stephan Hintze von der Baudenkmalpflege Prenzlau kratzt alten Mörtel aus den Fugen, bevor er die neuen Steine ansetzt. Benedikt Dittrich
Prenzlau.

Die Schlusssteine für das gotische Kreuzrippengewölbe in der Marienkirche müssen neu produziert werden. Die erste Charge der Ziegelsteine ist laut Architekt Dr. Klaus Schmidt beim Brennen geplatzt.

Möglicherweise sind die großen, massiven Ziegel nicht gleichmäßig getrocknet und deswegen beim Brennen geplatzt – eine genaue Erklärung hat Schmidt nicht. Die Lieferung fällt jedenfalls erstmal aus, nun setzen die Planer auf Hohlraumziegel.

Ob das ganze zu Verzögerungen im Zeitplan führen wird, lässt sich laut Bauherr Reinhard Müller-Zetzsche noch nicht sagen. Frühestens im Winter 2020 dürfte das Gewölbe fertig sein. Außerdem spielt das Wetter eine größere Rolle: Bei Minusgraden bindet der Mörtel zwischen den Ziegelsteinen nicht mehr.

Noch geht es aber mit der neuen Dachkonstruktion gut voran: Die ersten Holzbögen, auf denen die Steine später aufgelegt werden, sind in Arbeit, die ersten Steine sind auch schon gemauert. Es geht voran, solange es nicht bitterkalt wird.

 

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