KURGARTEN

Stadtpolitik bremst Pläne für Uckerpromenade

Prenzlaus Politiker haben die Wohnungsgenossenschaft gebremst: Bevor der Kurgarten abgerissen wird, soll ein Bebauungsplan entworfen werden.
Benedikt Dittrich Benedikt Dittrich
Der marode Kurgarten darf mit dem Beschluss der Stadtverordneten vorerst nicht abgerissen werden. Die Wohnungsgenossenschaft hatte das Grundstück vor Jahren gekauft und plant dort neue Wohnungen.
Der marode Kurgarten darf mit dem Beschluss der Stadtverordneten vorerst nicht abgerissen werden. Die Wohnungsgenossenschaft hatte das Grundstück vor Jahren gekauft und plant dort neue Wohnungen. Benedikt Dittrich
Prenzlau.

Am Donnerstag wurde bei der Stadtverordnetenversammlung über den Kurgarten diskutiert – erneut. Angeführt von Andreas Meyer (CDU) und Jürgen Theil (Wir Prenzlauer) beantragten die Politiker einen Bebauungsplan für den Bereich der Uckerpromenade, zu dem auch das Grundstück mit dem maroden Gebäude gehört. Die Wohnungsgenossenschaft will das Gebäude abreißen.

Da die Politiker bereits im April über die Zukunft des Kurgartens diskutierten, habe Hans-Peter Wolf das Projekt vorangetrieben – damit nicht länger über einen Entwurf diskutiert wird, den es noch gar nicht gibt. Theil hatte damals befürchtet, dass an der Promenade ein „Betonklotz” gebaut werden könnte.

Trotz der Beteuerungen von Wolf, der auch Unterstützung von Sommer und dem zweiten Beigeordneten Dr. Andreas Heinrich erhielt, setzten sich Theil und Meyer mit den Stimmen von SPD/FDP und anderen Stadtverordneten durch: Die Stadt soll einen Bebauungsplan entwerfen, solange gilt für das Gebiet zwischen Warmbadeanstalt und Kurgarten eine Änderungssperre.

Bedeutet auch: Der alte Kurgarten darf solange nicht abgerissen werden. Laut Wolf problematisch, da das Gebäude bereits stark einsturzgefährdet ist.

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