KIRCHENBAU GEHT VORAN

Stifter fürs Gewölbe gesucht

In der Prenzlauer Marienkirche fand in dieser Woche eine Bemusterung statt. Es ging um 12 000 Ziegel, die demnächst vermauert werden.
Superintendent Reinhart Müller-Zetzsche (rechts) sichtete gemeinsam mit Architekt Dr. Klaus Schmidt (links) und Assistent Urs Bertram die angebotenen Ziegel.
Superintendent Reinhart Müller-Zetzsche (rechts) sichtete gemeinsam mit Architekt Dr. Klaus Schmidt (links) und Assistent Urs Bertram die angebotenen Ziegel. Claudia Marsal
Ab Mai wird in der Kirche Baustelle sein.
Ab Mai wird in der Kirche Baustelle sein. Claudia Marsal
Prenzlau.

Ab Mai 2018 wird in St. Marien gebaut. Bis 2020 soll in dem Prenzlauer Wahrzeichen ein neues Gewölbe entstehen – Kostenpunkt 3,47 Millionen Euro. Momentan laufen noch die letzten Ausschreibungen für die Gerüst- und Maurerarbeiten, erklärte Dr. Klaus Schmidt. Der Architekt war in dieser Woche im Auftrag der Dr. Krekeler Generalplaner GmbH in Prenzlau, um eine erste „Bemusterung“ vorzunehmen. Gemeinsam mit Superintendent Dr. Reinhart Müller-Zetzsche sowie Vertretern des Landesdenkmalamtes und der Unteren Denkmalschutzbehörde wurden in der Kirche verschiedene Ziegelmodelle gesichtet.

12 000 Formsteine benötigt

Im ersten Schritt werden für das riesige Bauvorhaben 12 000 Formsteine gebraucht. Damit sollen die knapp einen Kilometer langen Gewölberippen gemauert werden. Über die restlichen Steine – 115 000 an der Zahl – befinden die Experten später.

Gönner werden verewigt

Der Kirchenrat hat entschieden, dass für die 21 besonderen Schlusssteine mit je 21 Zentimetern Durchmesser noch Stifter gesucht werden. Der Bauherr könnte sich vorstellen, dass Firmen oder Privatpersonen Geld geben. Als Gegenleistung werden die Mäzene auf einer Tafel in St. Marien namentlich verewigt.

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