Vollsperrung

Streit um langwierige Bauarbeiten auf B198

Das Land und die Baufirma Matthäi haben ihren Vertrag zur B 198-Sanierung aufgelöst. Dennoch soll die Straße Mitte Dezember befahrbar sein.
Kai Horstmann Kai Horstmann
Obwohl die Bundesstraße zwischen Angermünde und Klein Ziethen fast fertig gebaut ist, wurde die Sperrung noch nicht aufgehoben.
Obwohl die Bundesstraße zwischen Angermünde und Klein Ziethen fast fertig gebaut ist, wurde die Sperrung noch nicht aufgehoben. Kai Horstmann
Die Strecke bei Klein Ziethen ist fast fertig, aber trotzdem noch gesperrt. Das sehen viele Autofahrer nicht ein.
Die Strecke bei Klein Ziethen ist fast fertig, aber trotzdem noch gesperrt. Das sehen viele Autofahrer nicht ein. Kai Horstmann
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Uckermark.

Das Land Brandenburg und die Baufirma Matthäi haben ihren Vertrag über die der Bundesstraße B 198 zur Sanierung und Ausbau zur dreispurigen Straße zwischen Angermünde und Groß Ziethen im gegenseitigen Einvernehmen aufgelöst. Grund sind unterschiedliche Ansichten zum Ablauf der Baumaßnahmen. Zurzeit ist die Bundesstraße zwischen dem Abzweig der Landstraße L 200 und Klein Ziethen voll gesperrt. Matthäi soll die Straße bis zum 15. Dezember die Sanierungsarbeiten beenden, den weiteren Ausbau wird eine andere Firma übernehmen.

Kritik wegen langer Bauzeit

Der Unmut über die Vollsperrung von Anwohnern, Pendlern und Transportunternehmen wurde in letzter Zeit immer lauter. So beschwerten sich Anwohner darüber, dass manchmal tagelang, einige sprachen sogar von Wochen, kein Bauarbeiter auf der Baustelle zu sehen war. Für den Wirtschaftsstandort Schwedt hat diese Vollsperrung große wirtschaftliche Nachteile, weshalb der Bundestagsabgeordnete Jens Koeppen (CDU) ein schnelles Ende der Vollsperrung forderte.