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Stütze könnte zu spät kommen

Die Hartz IV-Beiträge sollen mit einer vierwöchigen Verspätung überwiesen werden. Das hat Betroffene in der Uckermark verunsichert.
Die Hartz IV-Beiträge sollen mit einer vierwöchigen Verspätung überwiesen werden. Das hat Betroffene in der Uckermark verunsichert.
Jens Büttner/dpa

Sozialhilfeempfänger in der Uckermark sind irritiert: Wird auch das Jobcenter ab nächstem Monat verzögert überweisen?

Medienberichte, dass sich die Hartz-IV-Auszahlungen verzögern sollen, verunsicherten viele Betroffene in der Region. Laut Agenturmeldungen sollen die Überweisungen erst mit einer vierwöchigen Verspätung vonstatten gehen, weil die Auszahlung noch strenger als bisher kontrolliert werden würde. Änderungen des Satzes sollen künftig von zwei Jocbenter-Mitarbeitern geprüft werden, statt wie bisher von einem.

Doch Landkreis-Sprecherin Ramona Fischer konnte für die Uckermark Entwarnung geben. „Hierbei handelt es sich offensichtlich um eine neue Regelung der Arbeitsagentur. Kunden des Jobcenters Uckermark sind davon aber nicht betroffen. Bei uns gilt nämlich das Vier-Augen-Prinzip schon seit langem."