LEBENSGEFAHR

Autobahnmeisterei sucht täglich nach "Blow-ups"

Gut 180 Kilometer der A 11 und A 20 befinden sich in Zuständigkeit der Autobahnmeisterei Gramzow. Diese ist täglich auf der Suche nach Hitzeschäden.
"Blow-ups" wie hier auf der A 11 kurz vor der Staatsgrenze nach Polen bergen große Gefahren für Fahrzeuge.
„Blow-ups” wie hier auf der A 11 kurz vor der Staatsgrenze nach Polen bergen große Gefahren für Fahrzeuge. Heiko Schulze
Die Fahrzeuge der Autobahnmeisterei Gramzow sind jederzeit einsatzbereit.
Die Fahrzeuge der Autobahnmeisterei Gramzow sind jederzeit einsatzbereit. Heiko Schulze
Streckenwart Günter Szallies (56) ist bereits seit 17 Jahren in der Autobahnmeisterei Gramzow tätig.
Streckenwart Günter Szallies (56) ist bereits seit 17 Jahren in der Autobahnmeisterei Gramzow tätig. Heiko Schulze
Zwischen dem Autobahnkreuz Uckermark und der Anschlussstelle Schmölln befinden sich noch gut vier Kilometer der vor 82 Jahren errichteten Reichsautobahn.
Zwischen dem Autobahnkreuz Uckermark und der Anschlussstelle Schmölln befinden sich noch gut vier Kilometer der vor 82 Jahren errichteten Reichsautobahn. Heiko Schulze
Die Mitarbeiter der Autobahnmeisterei sind auf rund 180 Kilometern der A 11 und der A 20 im Einsatz.
Die Mitarbeiter der Autobahnmeisterei sind auf rund 180 Kilometern der A 11 und der A 20 im Einsatz. Heiko Schulze
Wechselnde Fahrbahnbeläge gehen nicht immer so nahtlos ineinander über wie auf diesem Streckenabschnitt der A 11.
Wechselnde Fahrbahnbeläge gehen nicht immer so nahtlos ineinander über wie auf diesem Streckenabschnitt der A 11. Heiko Schulze
Diese blinkenden Warnzeichen und -signale der Einsatzfahr- zeuge der Autobahnmeisterei sind nicht zu übersehen.
Diese blinkenden Warnzeichen und -signale der Einsatzfahr- zeuge der Autobahnmeisterei sind nicht zu übersehen. Heiko Schulze
Uckermark.

An normalen Wochenenden ist nur der Parkplatzdienst der Autobahnmeisterei Gramzow auf den Rastplätzen Rathsburgseen Süd und Nord, Suckower Forst, Wilmersdorfer Forst (A 11) sowie Klockow Ost und West (A 20) unterwegs, um die Mülltonnen zu entleeren. Der Unfalldienst ist immer rund um die Uhr in Rufbereitschaft, um im Fall der Fälle auf den insgesamt rund 180 Autobahnkilometern, die in Verantwortung der Meisterei in Gramzow liegen, sofort reagieren zu können. Doch in diesem Jahrhundertsommer ist alles anders.

Jeden Kilometer im Blick

Die Angst vor Aufbrüchen und Verschiebungen, sogenannten „Blow-ups“, ist gegenwärtig. Diese Straßenschäden sind lebensgefährlich für Auto- und Motorradfahrer. So suchen die Streckenwarte derzeit täglich Kilometer für Kilometer nach gefährlichen Hitzeaufbrüchen ab.

Betonbahnen besonders anfällig

Besonders anfällig für Hitzeschäden sind mit Asphalt verfugte Betonbahnplatten, die sich aufeinander schieben oder aufbrechen können. So geschehen auf der A 11 in Fahrtrichtung Stettin, wenige Kilometer vor der Staatsgrenze Deutschland – Polen. Noch befindet sich diese Betonabbruchstelle im „gelben Bereich“, aber unter ständiger Beobachtung. Sollte sich der Zustand verschlimmern, gilt Alarmstufe Rot. „Dann kann es passieren, dass eine Fahrspur komplett gesperrt werden muss, um eine fachmännische Reparatur durchführen zu können – bis hin zu einem möglichen Komplettaustausch einer Betonplatte“, schildert Streckenwart Günter Szallies.

 

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