Karina Dörk
Uckermärker Landrätin krempelt Verwaltung um

In den ersten 100 Tagen machte Landrätin Karina Dörk vor allem von sich reden, weil sie die Landkreisverwaltung umstrukturierte.
In den ersten 100 Tagen machte Landrätin Karina Dörk vor allem von sich reden, weil sie die Landkreisverwaltung umstrukturierte.
Benedikt Dittrich

Seit über drei Monaten ist Karina Dörk Landrätin in der Uckermark. In der Zeit baute sie die Administration um. Das hatte gute Gründe.

Sie wünscht sich momentan, dass der Tag mehr Stunden hätte: Am Wochenende hat Karina Dörk (CDU) ihre ersten 100 Tage als Landrätin der Uckermark hinter sich.

Dörk übernahm nicht nur die bisherigen Amtsgeschäfte des ehemaligen Landrats Dietmar Schulze (SPD), sie sicherte sich wenige Tage später auch den direkten Zugriff auf weitere Funktionen. Seit Amtsbeginn sind ihr unter anderem das Beteiligungsmanagement und die Personalabteilung direkt unterstellt.

Funktionen in Aufsichtsräten übernommen

Auch sämtliche Aufsichtsratsposten des Landkreises will Dörk zunächst direkt übernehmen. So will sie sich einen Überblick über alle Probleme in der Uckermark verschaffen. Der Landkreis ist unter anderem an der Nahverkehrsgesellschaft UVG, der Tourismusagentur tmu sowie der Gesellschaft für Leben und Gesundheit GLG beteiligt.

Beim Breitband-Ausbau musste Dörk aber zurückstecken: Ein Neustart bei den Planungen würde Fördergelder in Millionenhöhe gefährden. Der Glasfaser-Ausbau soll nun über Nebenangebote vorangetrieben werden.