FRAKTIONSÜBERGREIFENDER VORSTOß

Uckermärkische Politiker fordern Feuerwehrrente

Menschen, die für andere in Hilfsorganisationen ihr Leben riskieren, sollen finanziell etwas besser gestellt werden. Der Kreistag soll sich mit dem Thema befassen.
Oft begeben sich besonders die Feuerwehrleute, wie hier bei einem Stallbrand in Fahrenholz, in Gefahr. Sie riskieren im Ehrenamt Leib und Leben, nehmen dem Staat Vorsorgepflichten ab.
Oft begeben sich besonders die Feuerwehrleute, wie hier bei einem Stallbrand in Fahrenholz, in Gefahr. Sie riskieren im Ehrenamt Leib und Leben, nehmen dem Staat Vorsorgepflichten ab. Monika Strehlow
Prenzlau ·

Uckermärkische Politiker wollen eine Feuerwehrrente für alle ehrenamtlich Tätigen. Der nächste Kreistag am 14. Juni soll einen Beschluss fassen, in dem das Land aufgefordert wird, eine Feuerwehrrente einzuführen. Darauf einigten sich jetzt fraktionsübergreifend die Mitglieder des Ausschusses für Regionalentwicklung im Kreistag. Außerdem sollen Mitglieder von ehrenamtlichen Feuerwehren und Hilfsorganisationen sowie deren Arbeitgeber steuerlich entlastet werden.

Die „kleine Zusatzrente” für Kameraden ist schon länger im Gespräch. Vorbilder gibt es in Thüringen und Sachsen-Anhalt. Dort wird die zusätzliche Aufwendung durch Kommunen und aus den Landeshaushalten finanziert.

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