RUHESTÖRUNG

Vier Unruhestifter verletzen zwei Polizisten

Mit sechs Streifenwagen fuhren Beamte nach Casekow. Dort hatten sich Nachbarn in der Nacht über Lärm beschwert. Die Situation eskalierte.
Ines Markgraf Ines Markgraf
Ein Polizist wurde bei einer Auseinandersetzung verletzt.
Ein Polizist wurde bei einer Auseinandersetzung verletzt. Carsten Rehder/Symbolbild
Casekow.

Nachbarn hatten sich in der Nacht zum Samstag mehrfach über eine massive Ruhestörung in der Friedensstraße in Casekow (Landkreis Uckermark) bei der Polizei beschwert. Die Beamten fuhren zunächst mit einem Streifenwagen vor. Nachdem die Musik immer wieder aufgedreht wurde, forderte die Besatzung Unterstützung an. Die Beamten klopften an die Tür, die ihnen geöffnet wurde. In der Wohnung befanden sich fünf junge Männer, die sich teilweise äußerst aggressiv und ungehemmt gegenüber den Beamten verhielten, so Einsatzleiter Stefan Hahlweg. Sie drängten die Polizisten aus der Tür.

Nachdem die Verstärkung eingetroffen war, suchten die Beamten nochmals das Gespräch. Die Tür wurde wieder geöffnet. Die Männer attaktierten die Polizisten. Ein Mann bewarf sie mit Flaschen. Eine Polizistin wurde durch einen Schlag am Kinn verletzt. Der Fuß eines Polizisten wurde in der Tür eingeklemmt. Er ist vorerst nicht dienstfähig.

Vier der polizeibekannten Unruhestifter wurden in Polizeigewahrsam genommen. Als sich der Alkoholspiegel bei den Herren senkte, durften sie die Wache wieder verlassen. Gegen sie wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet.

Insgesamt waren neun Landes- und drei Bundespolizisten mit sechs Funkwagen vor Ort.

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Kommentare (2)

Man muss nicht jahrelang testen und überlegen, ob Body-Cam sinnvoll seien. Aufnahmen der Body-Cam erleichtern im Nachgang auch den Rechtsanwälten der "Unruhestifter" die Arbeit.

Die Polizei sollte sich bei sowas auf nichts mehr einlassen, Body Cam aus und drauf . Das wird ja immer schlimmer, mit der Gewalt gegenüber der Staatsmacht.