Prozess gegen Rechtsextreme

Verurteilte Nazi-Sprayer gehen in Berufung

Sie hatten mehrere Gebäude in der Prenzlauer Innenstadt mit verfassungsfeindlichen Symbolen beschmiert. Das Amtsgericht verhängte Haftstrafen. Doch mit diesem Urteil wollen sich die Straftäter nicht abfinden.
Vor dem Landgericht Neuruppin begann das Berufungsverfahren gegen drei verurteilte Nazi-Sprayer.
Vor dem Landgericht Neuruppin begann das Berufungsverfahren gegen drei verurteilte Nazi-Sprayer. Archiv, Dagmar Simons
Hakenkreuz und Siegrunen hatten die Täter unter anderem am Gebäude der Schule mit sonderpädagogischem Förderbedarf in der Prenzlauer Klosterstraße hinterlassen.
Hakenkreuz und Siegrunen hatten die Täter unter anderem am Gebäude der Schule mit sonderpädagogischem Förderbedarf in der Prenzlauer Klosterstraße hinterlassen. Archiv/Oliver Spitza
Prenzlau

Ramon A. (25), Christopher K. (26) und Andy E. (25) waren im Januar 2014 wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und Sachbeschädigung vor dem Prenzlauer Amtsgericht zu Haftstrafen von vier bis sechs Monaten verurteilt worden, für einen von ihnen ohne Bewährung. Sie hatten in der Nacht vor dem Volkstrauertag im November 2012 mehrere Gebäude in der Prenzlauer Innenstadt mit Hakenkreuzen, Siegrunen und anderen Nazisymbolen beschmiert.

In der vergangenen Woche begann vor dem Landgericht Neuruppin der Berufungsprozess. Nun ist ein zweiter Prozesstag nötig, da die Hauptbelastungszeuginnen, zwei ehemalige Freundinnen des verurteilten Prenzlauers Ramon A., nicht vor Gericht erschienen waren. Am 12. März geht der Prozess weiter.

 

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