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Viel zu oft herrscht gähnende Leere

Nach einem hoffnungsvollen Start schwächeln die Besucherzahlen im „RumToll-Haus“. Der Betreiber hat darauf reagiert.

Im Prenzlauer „RumTollHaus“ finden Kinder alles, was das Herz begehrt. Ein Erlebnisklettergerüst, ein Wabbel- und Sprungberg, eine ...

Im Prenzlauer „RumTollHaus“ finden Kinder alles, was das Herz begehrt. Ein Erlebnisklettergerüst, ein Wabbel- und Sprungberg, eine Geschicklichkeitsstrecke, eine Wii-Spielekonsole, die Computerlernschule, die Kunsteislaufbahn, die Riesenbälle und vieles mehr sorgen dafür, dass bei Mädchen und Jungen keine Langeweile aufkommt.
Die Erwachsenen können derweil bei Speis und Trank in der gemütlichen Lounge entspannen oder aber in der Stadt in aller Ruhe Besorgungen erledigen. Eigentlich müsste die Einrichtung der IG Frauen in der Brüssower Allee rund um die Uhr ausgebucht sein, schließlich ist die Tobelust von Kindern groß, sind die räumlichen Möglichkeiten dafür zu Hause meist begrenzt. Doch allen optimistischen Prognosen zum Trotz entwickeln sich die Besucherzahlen nicht so, wie es die Betreiber erwartet hätten. Bereits 2012 wurde deshalb ein zweiter Schließtag eingerichtet. Montags und dienstags steht man seitdem vor verschlossener Tür, auch in den Ferien. Das sorgt für Irritationen in der Bevölkerung. Aber die Geschäftsführung wirbt um Verständnis. Bianca Karstädt erklärte auf Nachfrage, dass man die Kosten im Blick behalten müsse. Und die derzeitigen Nutzerzahlen gäben nicht mehr her. In Erwägung gezogen werde sogar, auch die Vormittagsöffnungszeiten an den Wochenenden zu kappen. „Nur für ein, zwei Kinder zu öffnen, das rentiert sich einfach nicht“, hieß es. Karstädt zufolge würde man die Spirale lieber heute als morgen zurückdrehen, aber dafür müssten sich die Uckermärker stärker zu dem Indoorspielplatz bekennen. Noch spreche die Auslastung eine andere Sprache.
Bei Festlichkeiten in der benachbarten „Stimmgabel“ werden die Öffnungszeiten für die kleinen Gäste auf Wunsch aber weiterhin verlängert, auch wenn eigentlich Schließzeit ist. Zum ab und an geäußerten Vorwurf, dass die Eintrittspreise überhöht sind, erklärte Bianca Karstädt, dass man immer beachten müsse, dass es sich dabei um Tageskarten handele. Die Besucher könnten – auf Wunsch mit Unterbrechungen – mehrere Stunden in der Einrichtung zubringen.