TRAUM VOM EIGENHEIM

Vorerst kein neues Baugebiet in Prenzlau

Braucht Prenzlau neue Baugrundstücke? Ja, sagt Ludger Melters von der Bürgerfraktion. Nein, entgegnet der Zweite Beigeordnete, Dr. Andreas Heinrich.
Benedikt Dittrich Benedikt Dittrich
Das Baugebiet Neustädter Feldmark wächst: Die Stadt will noch in diesem Jahr einen dritten Abschnitt freigeben. 
Das Baugebiet Neustädter Feldmark wächst: Die Stadt will noch in diesem Jahr einen dritten Abschnitt freigeben. Uckermark-TV
Prenzlau.

Der Wohnungsmarkt boomt – auch in Prenzlau. Doch ob das so bleibt, daran scheiden sich die Geister. Ludger Melters (Bürgerfraktion) würde gerne schon jetzt neue Baugebiete planen, der Zweite Beigeordnete Dr. Andreas Heinrich hält dagegen.

Laut Verwaltung gibt es noch rund 90 freie Baugrundstücke verteilt auf Kernstadt und Ortsteile. Im aktuell letzten großen Neubaugebiet, der Neustädter Feldmark, bereitet die Stadt gerade den dritten Abschnitt mit 18 Grundstücken vor. Doch danach sollen nur noch Lücken in der Stadt bebaut werden. Zum einen, weil die Stadt selber dann kaum noch Flächen in ihrem Besitz hat, die sie in Baugrundstücke umwandeln könnte. Zum anderen könnte bis dahin die Nachfrage sinken.

Dass die Stadt bei neuen Baugebieten bremst, rechtfertigt Heinrich auch mit dem Blick auf die Wohnungsbauunternehmen: Die Wohnbau Prenzlau und die Wohnungsgenossenschaft haben Bauprojekte angeschoben, bei denen in den nächsten Jahren rund 100 neue Mietwohnungen entstehen sollen. Beim Kurgarten steht die Wohnungsgenossenschaft schon auf der Bremse: Bisher ist nur der Abriss des alten Gebäudes beschlossen. Bevor neue Wohnungen dort geplant werden, wolle man erst den Markt beobachten.

 

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