Landratswahl Uckermark

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Dörk holte die meisten Stimmen

Karina Dörk holte die meisten Wählerstimmen.
Karina Dörk holte die meisten Wählerstimmen.
Matthias Bruck

Die CDU-Kandidatin Karina Dörk holte die meisten Stimmen, doch es reichte am Ende nicht. Es kommt am 6. Mai zu einer Stichwahl mit Amtsinhaber Dietmar Schulze.

Das vorläufige Endergebnis bei der Wahl des Landrates in der Uckermark steht fest. Um 20 Uhr wurde der letzte von 249 Wahlbezirken ausgezählt. Zur Wahl stellten sich Dietmar Schulze (SPD), Karina Dörk (CDU) und Torsten Gärtner (BVB/Freie Wähler). Es gab 104.538 Wahlberechtigte.

Karina Dörk weiß 14.651 Wähler hinter sich (47,7%), Dietmar Schulze wurde von 11.211 Uckermärkern (36,5%) gewählt. Torsten Gärtner erhielt 4.840 Stimmen (15,8%). Bei einer Wahlbeteiligung von rund 30 Prozent fehlten der CDU-Frau - die seit drei Jahren Bürgermeisterin in Strasburg (Uckermark) ist - somit am Ende rund 1030 Stimmen zum direkten Erfolg.

Die Wahlbeteiligung lag bei 29,8%.

Am 6. Mai findet eine Stichwahl statt.

 

 

Kommentare (4)

Ich dachte, bei Wahlen werden die Stimmen und nicht die Behälter der Stimmen ausgezählt.

Frau Dörk bräuchte 1.030 Stimmen mehr (und nicht etwa 700), um das Quorum von 15% der Wahlberechtigten zu erreichen.

Habe nicht an der Wahl teilgenommen,da hier ein hoch bezahlter Posten vergeben wird,der völlig überflüssig ist. Daher ist es verständlich,dass etliche Personen Landräte werden möchten.

...Meinung nach, die Verwaltung eines Landkreises übernehmen und vorstehen? Das Land , der Bund? Die Kreisgebietsreformen, die immer größere Landkreise zeichnen haben den Hintergrund, das Geld was von Bund und Land an die Landkreise kommt selbst und weniger zu verteilen, so dass kleine Kommunen dicht machen können. Angeblich sind viele Landkreisverwaltungen zu teuer. Es kann durchaus sein, dass in 100 Jahren keine Landkreise mehr existieren und die Verwaltung komplett die Länder übernehmen. Heisst alle verwaltungstechnischen Angelegenheiten der Kommunen und Kleinregionen müssen online in der Landeshauptstadt eingereicht werden. Die politischen Beschlüsse einer Region (Landkreis gibt es dann nicht mehr) fassen nicht Vor-Ort-Kommunalpolitiker sondern Personen im fernen Landtag.