Großeinsatz
Feuerwehr muss Waldbrand bei Brüssow löschen

Ein Waldbrand bei Brüssow rief am Freitag zahlreiche Feuerwehrleute auf den Plan.
Ein Waldbrand bei Brüssow rief am Freitag zahlreiche Feuerwehrleute auf den Plan.
Benedikt Dittrich

Die wochenlange Trockenheit hat einen größeren Waldbrand bei Brüssow begünstigt. Die Feuerwehr kämpfte gegen eine Ausbreitung der Flammen.

Die freiwilligen Feuerwehren aus dem Amt Brüssow sind am Freitag wegen eines Waldbrandes voll gefordert gewesen. Zahlreiche Feuerwehrleute kämpften an einem Waldrand mit Nadelbäumen nahe der Kleinstadt dagegen, dass sich ein Schwelbrand am Boden ausbreiten konnte. Die Feuerwehren mussten auf eine Reihe von Löschfahrzeugen zurückgreifen.

Löscharbeiten dauern an

Bis zum Mittag hatten die Kameraden damit zu tun, den Brand unter Kontrolle zu bringen und eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Probleme bereitete vor allem die Wasserversorgung. Ein erster Versuch, Wasser aus dem nahegelegenen Fluss Randow zu nutzen, schlug fehl - die Pumpen förderten nur Schlamm. Die Wassertanks der Fahrzeuge waren schnell leer, der Löscheinsatz musste immer wieder unterbrochen werden.

Erst am Nachmittag konnte Einsatzleiter Volker Groß vermelden, dass das Feuer unter Kontrolle war. Allerdings sollte die verkohlte Fläche noch bis in die Nacht hinein auf Glutnester kontrolliert werden, um ein erneutes Ausbrechen des Feuers zu verhindern.

Höchste Waldbrandgefahrenstufe

Über die Ursache des Waldbrandes ist noch nichts Näheres bekannt. Allerdings gilt in fast allen brandenburgischen Landkreisen und somit auch in der Uckermark die höchste Waldbrandgefahrenstufe 5. Grund dafür sind unter anderem die seit Wochen fast vollständig ausbleibenden Niederschläge.