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Wallmower Klima-Kita sorgt für einiges Aufsehen

Die Klima-Kita Zuckermark in Wallmow von außen. Das Projekt mit Modellcharakter sorgt für positive Schlagzeilen.
Die Klima-Kita Zuckermark in Wallmow von außen. Das Projekt mit Modellcharakter sorgt für positive Schlagzeilen.
Benjamin Vorhölter

Die Bauarbeiten an der Klima-Kita in Wallmow sind abgeschlossen. Der Zuckermark e.V. kann nun mehr Kinder aufnehmen. Der Zuwachs ist so groß, das es im Dorf langsam eng wird.

Die Wallmower Klima-Kindertagesstätte ist fertig für den Einzug. Der Zuckermark e. V. will die Räume nach den Weihnachtsfeiertagen einrichten. Ab dem 6. Januar 2014 ziehen die Kinder ein und der Kita-Betrieb startet. Bis zu 30 Kinder können dann in der klimaneutral errichteten Kita spielen und toben. Die naturfreundliche Bauweise hat Modellcharakter. Die ökologische Kita lockt nicht nur Familien aus der Region an. Eltern aus ganz Deutschland wollen ihre Kinder  zum Zuckermark-Verein schicken.

„Wir haben Anfragen von Eltern aus Berlin und den alten Bundesländern“, sagt Sonja Pinto. Die Projektmanagerin des Zuckermark e. V. freut sich über die hohe Anzahl an Bewerbungen um einen Kita-Platz. Durch die Klima-Kita hat Wallmow Zuwachs bekommen. Leer stehende Wohnungen im Dorf werden von Familien besetzt, die ihre Kinder in die ökologische Kindertagesstätte schicken. Der Zustrom sorgt für Wohnungsknappheit im kleinen Ort. „Wir könnten noch Wohnungen gebrauchen, um dem Zuzug gerecht zu werden“, sagt Heike Rymas. Die Ortsvorsteherin von Wallmow hofft, dass die Klima-Kita über Jahre gut ausgelastet ist. „Gibt es Probleme Wohnungen oder Bauland zu finden, bin ich gern bereit zu helfen“, sagt Rymas.