WAHLERGEBNIS UMGESETZT

Wechsel an der Spitze der Uckermark

Karina Dörk (CDU) lenkt in den nächsten acht Jahren die Geschicke in einem der größten Landkreise Deutschlands.
Heiko Schulze Heiko Schulze
Blumen der neuen Uckermark-Landrätin Karina Dörk (CDU) an ihren Amtsvorgänger Dietmar Schulze (SPD).
Blumen der neuen Uckermark-Landrätin Karina Dörk (CDU) an ihren Amtsvorgänger Dietmar Schulze (SPD). Heiko Schulze
Frank Bretsch (SPD/BVB, rechts) verbindet mit Landrat Dietmar Schulze a.D. eine langjährige Freundschaft.
Frank Bretsch (SPD/BVB, rechts) verbindet mit Landrat Dietmar Schulze a.D. eine langjährige Freundschaft. Heiko Schulze
In seinen letzten Worten an den Kreistag Uckermark mahnte der ehemalige Landrat, im Zweifelsfall sich dafür zu entscheiden zu gestalten statt zu verwalten.
In seinen letzten Worten an den Kreistag Uckermark mahnte der ehemalige Landrat, im Zweifelsfall sich dafür zu entscheiden zu gestalten statt zu verwalten. Heiko Schulze
Bernd Hartwich (Grüne/Rettet die Uckermark, rechts) überreichte zum Abschied statt Blumen Kirschen aus dem eigenen Garten.
Bernd Hartwich (Grüne/Rettet die Uckermark, rechts) überreichte zum Abschied statt Blumen Kirschen aus dem eigenen Garten. Heiko Schulze
Das war's - ein Abschied aus dem Amt nach acht Jahren.
Das war's – ein Abschied aus dem Amt nach acht Jahren. Heiko Schulze
Prenzlau.

Die Sitzung der uckermärkischen Kreistagsabgeordneten begann am Mittwoch mit einem „Moment des Innehaltens”, wie es der Kreistagsvorsitzende Wolfgang Seyfried (SPD/BVB) formulierte. Acht Jahre übte Dietmar Schulze das Amt des Landrates aus, bis er in der Stichwahl seiner Mitbewerberin Karina Dörk (CDU) deutlich unterlag. Schulze gab in seinen Abschiedsworten den Verwaltungsmitarbeitern und Kreistagsabgeordneten mit auf den Weg, auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Verwaltung und Gestalten zu achten: „Im Zweifelsfall sollte das Verhältnis zu Gunsten des Gestaltens ausfallen.”

Bevölkerungsrückgang gebremst

Dass der Kreistag in der aktuellen Haushaltsdiskussion über das richtige Verteilen und nicht über eine Mangelverwaltung entscheiden kann, wertete er als einen der Erfolge seiner achtjährigen Amtszeit. Ebenso die belastbare Kenntnis, dass der Einwohnerrückgang in der Uckermark gebremst werden konnte.

Breitbandausbau und Bildungsstrukturen

Karina Dörk als neue Landrätin nannte unter anderem den Breitbandausbau, Bildungsstrukturen, die Zusammenarbeit mit kreisangehörigen Gemeinden, Städten und Strukturveränderungen innerhalb der Verwaltung als Schwerpunkte auf ihrer Prioritätenliste. „Heimatverbundenheit, Tatkraft und bürgerschaftliches Engagement” seien die Grundlage für erfolgreiche Gemeinschaftsleistungen auf kommunaler Ebene.

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