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Wildschweine sorgen für Lkw-Unfall

Fünf Stunden nach dem Unfall stand der Lkw nach wie vor halb auf der Straße und halb auf dem Grünstreifen.
Fünf Stunden nach dem Unfall stand der Lkw nach wie vor halb auf der Straße und halb auf dem Grünstreifen.
Lutz Reuter

Das war wohl das sprichwörtliche Glück im Unglück. Nicht mal mehr ein Meter Platz war zwischen dem Baum am Straßenrand und dem Fahrerhaus als Rafal Wojcik seinen Lkw endlich zum Stehen brachte.

Am Montagmorgen gegen fünf Uhr ereignete sich auf der Strecke zwischen Wittstock und Rittgarten ein Verkehrsunfall bei dem ein Lkw von der Straße abkam und fast gegen einen Baum prallte.

Es war noch stockdunkel als dem Fahrer plötzlich vor einer scharfen Rechtskurve zwischen Wittstock und Rittgarten eine Rotte Wildschweine vor den Lkw sprang. Der junge Mann aus Polen trat sofort mit voller Kraft auf die Bremse und versuchte auszuweichen. Doch dadurch kam er von der Fahrbahn ab und steuerte direkt auf einen Baum zu. 

Zugmaschine stellte sich quer

Die Zugmaschine stellte sich quer zum Anhänger. Doch das Gewicht schob den Lkw unablässig weiter. Zum Glück hatte er noch keine Fracht geladen. Denn sonst hätte ihn das Gewicht vermutlich gegen den Baum geschoben.

Ganze fünf Stunden nach dem Unfall stand der Fahrer mit seinem Lkw immer noch unverändert am Unfallort. Und weit und breit war nichts von herannahender Hilfe zu sehen.