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Wohnhaus vor Flammen bewahrt

Drei Stunden dauerte es, bis die Feuerwehr den Brand in Fahrenholz gelöscht hatte.
Drei Stunden dauerte es, bis die Feuerwehr den Brand in Fahrenholz gelöscht hatte.
Dirk Schmidt

Feuerwehr und Mediziner eilen von Prenzlau zu Hilfe in den Norden der Uckermark. Doch ein blauer Streifenwagen wird an dem Abend nicht gesehen.

Dank des schnellen Einsatzes der Feuerwehr blieb am Sonnabendabend im norduckermärkischen Fahrenholz ein Wohnhaus unversehrt. Kurz nach 21 Uhr hatte der Bewohner Rauch aus einem Nebengebäude bemerkt und Alarm ausgelöst. Als Gemeindebrandmeister Dirk Schmidt eintraf, standen Stall und Schuppen voll in Flammen. "Das Feuer hatten wir kurz darauf unter Kontrolle", erklärt er. "Doch aufgrund der starken Rauchentwicklung war es nicht einfach, den Brandherd zu lokalisieren." So kämpften 20 Kameraden der Ortswehren Hetzdorf, Wolfshagen und Jagow gegen ein Ausbreiten der Flammen und verhinderten ein Übergreifen auf das Wohnhaus direkt neben dem Schuppen. Der Stall brannte komplett ab, beim Schuppen blieben wohl nur die Mauern stehen. Die letzten Flammen waren etwa drei Stunden später gelöscht.

Nachdem der Bewohner die Polizei vermisst hatte, rief er am nächsten Morgen selbst an. Nur so erfuhr die Polizeiinspektion Uckermark, die von der Rettungsleitstelle nicht informiert wurde, von dem Feuer. Jetzt kann auch Kriminalpolizei ermitteln.