STRAßENVERKEHR

Zu alt für den Führerschein?

Die Polizei in Prenzlau rät zum Herbstanfang älteren Autofahrern zu einem Besuch beim Augenarzt. Vorsicht ist aber für alle geboten.
Benedikt Dittrich Benedikt Dittrich
Vorfahrt achten, schnell reagieren, Übersicht behalten, das ist besonders im Herbst wichtig.
Vorfahrt achten, schnell reagieren, Übersicht behalten, das ist besonders im Herbst wichtig. Felix Kästle/DPA
Prenzlau.

Die Witterungsbedingungen machen auch erfahrenen Autofahrern im Herbst zu schaffen. Ein Unfall in Prenzlau heizte vor kurzem aber zusätzlich die Diskussion zum Thema „Senioren am Steuer” in der Region an. Ein 79-Jähriger hatte mit seinem Fahrzeug Bäume, Straßenlaternen und einen Stromkasten umgefahren und beschädigt.

Obwohl die Unfallursache unklar war, nahmen einige Leser den Vorfall zum Anlass, Tauglichkeitsprüfungen für ältere Fahrer zu fordern – der Senior war bereits 79 Jahre alt, als er sich hinters Steuer setzte.

Rückendeckung gibt es für die verpflichtenden Prüfungen von der Vorsitzenden des Seniorenbeirats in Prenzlau, Heidelore Bartel. Ihrer Ansicht nach müssten solche Tests ab einem bestimmten Alter Pflicht sein.

Die Polizei rät im Herbst allgemein zu erhöhter Vorsicht. Gerade im Herbst, bei Nebel und Dunkelheit solle man erst Recht für klare Sicht sorgen, also Scheiben und Scheinwerfer säubern. Zusätzlich sei für ältere Verkehrsteilnehmer ein Arztbesuch ratsam.

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Kommentare (2)

Da der Gesetzgeber es nicht für notwendig erachtet,dass Senioren sich einer Prüfung oder Untersuchung unterziehen müssen,können von interessierter Seite noch so viel Forderungen aufgestellt werden,denn die Senioren stellen eine große Wählergruppe da und keine Partei will es sich mit ihr verscherzen .

... wären als Fußgänger im motorisierten Straßenverkehr eine erhöhte Gefahr für sich und andere. Was machen wir mit denen? Was machen wir mit Minderjährigen, die als Fußgänger für sich und andere im motorisierten Straßenverkehr eine erhöhte Gefahr darstellen? Was machen wir mit Schwerbehinderten als Fußgänger (z.B. sehbehindert, blind, taub), die im motorisierten Straßenverkehr eine erhöhte Gefahr darstellen? Was machen wir mit Schlaumeiern, die für sich und andere eine Gefahr darstellen könnten?