TOXIKOLOGISCHES GUTACHTEN STEHT AUS

Zwei Todesfälle ungeklärt

In Prenzlau hat der plötzliche Tod zweier junger Männer für Aufsehen gesorgt. Über die Todesursache wird in der Bevölkerung gerätselt.
Claudia Marsal Claudia Marsal
Nach zwei Todesfällen in der Kreisstadt müssen die Ermittler noch Aufklärungsarbeit leisten.
Nach zwei Todesfällen in der Kreisstadt müssen die Ermittler noch Aufklärungsarbeit leisten. Archiv Ukk
Prenzlau.

In Prenzlau geht das Gerücht um, dass es in diesem Monat bereits den zweiten Crystal Meth-Toten gegeben haben soll. In beiden Fällen, so der Buschfunk, seien junge Männer nach einer Überdosis der gefährlichen Partydroge gestorben. Stefan Möhwald, Sprecher der Polizeidirektion Ost in Frankfurt/Oder, bestätigte auf Nachfrage, dass Prenzlauer Beamte „in jüngerer Vergangenheit zwei Einsätze mit Toten zu verzeichnen hatten“. Am 5. November wurde demnach ein toter Mann im Georg-Dreke-Ring aufgefunden.

Zwei Wochen zuvor, am 21. Oktober, waren die Polizisten an den Robert-Schulz-Ring gerufen worden. Diese Einsätze blieben in der Bevölkerung nicht unbemerkt. Bei den Verstorbenen handelte es sich nach Aussagen von Möhwald um Uckermärker im Alter von 33 beziehungsweise 40 Jahren. Während im Fall des jüngeren Mannes, der aus der Nordwestuckermark stammt und in Prenzlau starb, das toxikologische Gutachten noch aussteht, seien Drogen bei dem zweiten Verstorbenen nicht ursächlich gewesen, hieß es.

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