NEUE EMOJIS

Bärtige Frauen, ein flammendes Herz und verdrehte Augen im Chat

Frischer Stoff für die virtuellen Tastaturen dieser Welt: Jedes Jahr werden neue Emojis veröffentlicht, die auch eure Chats bereichern werden.
Ein flammendes Herz, eine Frau mit Bart oder ein schwindeliges Gesicht: Noch in diesem Herbst sollen neue Emojis herauskommen.
Ein flammendes Herz, eine Frau mit Bart oder ein schwindeliges Gesicht: Noch in diesem Herbst sollen neue Emojis herauskommen. Unicode.org/NK-Grafik
Mountain View.

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Das Emoji mit den X-Augen gibt es bald nicht mehr. Vielleicht habt ihr es sowieso nicht oft verwendet, doch nun naht die letzte Chance, in der ihr es einsetzen könnt. Das „Dizzy Face” (=schwindeliges Gesicht) bekommt in den meisten Apps und Geräten bald Spiralaugen. Auf manchen Geräten hat es diese bereits jetzt.

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Auch sonst gibt es bald 217 neue Emojis auf der virtuellen Tastatur, wie das für die Emoji-Entwicklung zuständige Unicode-Konsortium mitteilt. Die Wahrheit ist aber auch: Bei 210 davon handelt es dich um Hautton-Varianten bereits existierender Emojis. Die meisten davon sind sich küssende Pärchen oder Pärchen mit Herz. Nun gibt es auch Pärchen, bei denen die Partner verschiedene Hautfarben haben.

Wirklich neue sind sieben Emojis

Wirklich neu sind nur sieben Emojis. Und zwar ein Herz in Flammen, ein verbundenes Herz, eine Frau mit Bart, eine Person mit Bart, ein ausatmender Smiley, ein wolkenverhüllter Smiley und der Smiley mit Spiralaugen.

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Die neuen Emojis werden üblicherweise immer im März veröffentlicht. Doch wegen der Corona-Pandemie hatten sich die Entwickler mit der Präsentation ein halbes Jahr länger Zeit gelassen. Denn die Arbeitskraft vieler Freiwilliger, die an den Emojis mitarbeiten, war und ist in der Krise anderweitig gebunden.

Trotzdem wird dieses Jahr noch niemand Chats oder Nachrichten mit den neuen Emojis und Emoji-Variationen verschicken können. Erst im Laufe des kommenden Jahres wird die Emoji-Generation 13.1 in alle Betriebssysteme eingearbeitet worden und entsprechend breit verfügbar sein.

Schriftzeichen, die alle verstehen können

Unicode ist laut der Wikipedia ein internationaler Standard, „in dem langfristig für jedes sinnvolle Schriftzeichen oder Textelement aller bekannten Schriftkulturen und Zeichensysteme ein digitaler Code festgelegt wird.” Ziel ist es, die Verständigung zwischen verschiedenen Ländern und Kulturkreisen zu erhöhen, in dem die Verwendung unterschiedlicher Kodierungen beseitigt wird. Der Unicode wird regelmäßig um weitere Zeichen ergänzt.

Zu den Zeichen zählen auch die Emojis. Emojis werden auf unterschiedlichen Betriebssystem und Apps unterschiedlich dargestellt. Dass das zu Übersetzungsproblemen führen kann, zeigt auch das eingangs erwähnte „Dizzy Face”. Wie in dieser Übersicht bei „Emojipedia” zu sehen, weicht die Aussage in den verschiedenen Versionen recht stark voneinander ab. Vier Anbieter zeigen es mit Spiralen, vier Anbieter wie Apple, Android, WhatsApp und Facebook zeigen es mit Kreuzen in den Augen. Nun soll das „Dizzy Face” überall Spiralaugen bekommen.

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