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Die Hüftjeans kommt zurück

Für die einen war sie ein Graus, für die anderen modisches Statement: die Hüftjeans. Nun erlebt die in den 2000ern gehypte Hose ihr Comeback, aber ohne Bauarbeiter-Dekolleté.
dpa
Arschgeweih und Hüftjeans waren der Trend in den 2000er-Jahren.
Arschgeweih und Hüftjeans waren der Trend in den 2000er-Jahren. C3625 Heiko Wolfraum
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München.

Wer Anfang der 2000er-Jahre Teenager oder Erwachsener war, muss aber nicht gleich Schnappatmung bekommen – es wird nicht noch mal so schlimm wie damals. Denn die neue Weise, die Jeans zu tragen, gewährt nicht mehr so tiefe Einblicke.

Neuer Name, gleicher Schnitt

Wie die Modeexperten der Zeitschrift „InStyle” erläutern, nennt sich die Hüftjeans nun „Low Rise Jeans” und wird unter diesem Namen 2019 zum Trend. Zur Erinnerung: In den späten 1990ern und frühen 2000ern waren die Modelle schon einmal total in Mode. Sie saßen teils so tief, dass sie nicht nur einen Bauchfrei-Trend auslösten und Tangas hervorblitzen ließen, sondern auch für einen Hype der sogenannten Arschgeweih-Tattoos am Steißbein führten.

Keine tiefen Einblicke, trotz Hüfthose

Allerdings wird die neue Trageweise das nicht zulassen. Denn die aktuell durchaus etwas züchtigere Mode kombiniert die „Low Rise Jeans” laut „InStyle” zum Beispiel mit Badeanzügen statt Tops. Oder es werden Shirt und Pulli in den Bund gesteckt. Und wenn man doch den nackten Bauch zeigt, kommt über das kurze Top ein Longblazer oder Kimono, der tiefere Einblicke verweigert.

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