Welttag des Schlafes
Diese acht Tipps helfen bei Einschlafproblemen

Getrennte Bette sind für manche Paare die beste Lösung, damit jeder wieder zu genug Schlaf kommt.
Getrennte Bette sind für manche Paare die beste Lösung, damit jeder wieder zu genug Schlaf kommt.
Christin Klose

Schlafprobleme haben viele Ursachen. Anlässlich des Weltschlaftages verrät Ihnen „Schlafpapst” Dr. Weeß, mit welchen acht Tipps Sie wieder gut durchschlafen können.

1. Alt und Jung brauchen ein Zubettgeh-Ritual

Schaffen Sie einen Puffer zwischen dem Alltag und der Schlafenszeit, der mit positiven und entspannenden Gefühlen verbunden ist. Die Devise für einen guten Schlaf lautet: Abschalten und Wohlfühlen.

2. Wer schlafen will, bleibt wach

Warum? Wer schlafen will, spannt sich an und Anspannung ist der Feind des Schlafes. Bei vielen Patienten ist das Wollen sogar die alleinige Ursache.

3. Verzichten Sie auf Alkohol als Schlummertrunk

Es ist zwar richtig, dass Alkohol als Tranquilzer wirkt, uns beruhigt und müde macht. Aber: Alkohol hat selbst in geringer Dosis eine negative Wirkung auf die Schlafqualität. Denn: Alkohol unterdrückt den Tiefschlaf und sorgt so in der zweiten Schlafhälfte für Unruhe, Schwitzen oder auch Alpträume. Also Finger weg!

4. Verbannen Sie Uhren und Wecker aus Ihrem Zimmer

Wer nachts Schlafmangel protokolliert und immer wieder auf die Uhr sieht, wird unruhig und fördert seine ohnehin bestehende Schlaflosigkeit. Alleine die gedankliche Beschäftigung mit dem fehlendem Schlafvermögen sorgt für Unruhe und innere Anspannung - dem größten Widersacher in Sachen Schlaf.

5. Der Fernseher ist kein gutes Schlafmittel

Wer im Wohnzimmer vor dem Fernseher einschläft, kann keine organische Ursache für seine Schlafstörung haben. Oder kennen Sie eine Erkrankung, die nur im Schlafzimmer auftritt, nicht aber im Wohnzimmer? Eben! Den auf der Couch wird bereits ein erheblicher Schlafdruck abgebaut, sodass man sich nicht zu wundern braucht, wenn man dann nach dem anschließenden Aufstehen und dem Verrichten der Abendtoilette, im Bett nicht wieder einschlafen kann.

6. Essen Sie nicht mehr vorm Zubett-Gehen

Wer generell bei der Auswahl seiner Speisen darauf achtet, dass er sich ausgewogen und gesund ernährt, kann auch in Bezug auf den Schlaf wenig falsch machen. Es gibt aber doch einige Regeln, um ein optimales Schlafdinner zu kreieren. Eine Regel lautet: je später Sie am Abend essen, umso leichter sollte die Mahlzeit ausfallen. Es ist ungünstig für den Schlaf, wenn Magen und Darm Höchstleistungen vollbringen, während der Rest des Organismus schlafen soll.

7. Sport und Bewegung fördern den Schlaf

Nicht nur Entspannung sind für den Schlaf wichtig. Auch eine ausreichend körperliche Müdigkeit trägt dazu bei. Dafür ist Bewegung am Tag hilfreich und fördert den Tiefschlaf.

8. Sorgen Sie für Urlaubsatmosphäre in Ihrem Schlafzimmer

Verbannen Sie alle Gegenstände, die Sie an stressige Situationen erinnern könnten oder einen nächtlichen Bereitschaftsmodus auslösen. Also Dinge wie Handy, Laptop oder geschäftliche Unterlagen sollten raus aus Ihrer Wellness-Oase. Denn, Sie wissen schon: Anspannung ist der Feind des Schlafes.

Das Buch "Schlaf wirkt Wunder" von Schlafpapst Dr. Weeß finden Sie hier:

 

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