WILDTIERE

Flaumigen Vogelküken nicht helfen!

Sehen wir einen jungen Vogel auf dem Boden sitzen, erweckt dies oft den Anschein, als ob er Hilfe bräuchte. Doch das ist nicht immer der Fall. Wann man helfen sollte, und wann man besser die Finger von dem Wildtier lässt.
dpa
Scheinbar hilflose Vögel am Boden wecken unseren Schutzinstinkt.
Scheinbar hilflose Vögel am Boden wecken unseren Schutzinstinkt. epa Valdrin Xhemaj
Berlin.

Im Frühling haben viele Wildtiere Nachwuchs. Flaumige Vögel im Garten wecken dann oft Beschützerinstinkte bei Menschen – vor allem, wenn sie scheinbar Hilfe brauchen. Die Wildtierberatung des Naturschutzbundes Deutschland (NABU) rät jedoch ausdrücklich dazu, junge Wildtiere in Ruhe zu lassen.

Jungvögel oft in Rufkontakt zu ihren Eltern

Die sogenannten Ästlinge seien in der Regel nicht hilfsbedürftig. „Sie sitzen meist still in der Deckung, haben Rufkontakt zu den Eltern und werden versorgt”, sagt Katrin Koch vom NABU über die noch nicht flügge gewordenen Jungvögel. „Für sie ist es in dieser Phase eine größere Gefahr, im Nest zu sitzen.”

Um solche Jungtiere nicht zu gefährden, sollten außerdem Hunde beim Spaziergang an der Leine geführt und Katzen, wenn möglich, nur begleitet herausgelassen werden, empfiehlt die Wildtierberatung.
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