GEKAUFTE OSTEREIER

Gefärbte Eier im Handel ohne Kennzeichnung

Wer sicher sein will, dass er zu Ostern bunte Eier von glücklichen Hühnern auf dem Frustückstisch hat, muss selber färben.
dpa
Für viele Menschen gehören bunte Eier auf den Frühstückstisch zu Ostern.
Für viele Menschen gehören bunte Eier auf den Frühstückstisch zu Ostern. Caroline Seidel
Neubrandenburg.

Woher kommt es? Und wie lebt das Huhn, das es gelegt hat? Für frische Eier im Handel gibt es zahlreiche Regeln rund um ihre Kennzeichnung. Pflicht ist zum Beispiel ein Stempelcode auf dem Ei. Für verzehrfertige gefärbte Eier, wie sie vor Ostern verstärkt angeboten werden, gelten diese Regeln allerdings nicht, erläutert die Verbraucherzentrale Hessen.

Für Verbraucher, die Details über die Herkunft eines solchen Ostereis aus dem Supermarkt wissen wollen, gibt es daher nur zwei Anhaltspunkte: Bio-Eier sind über eine entsprechende Kennzeichnung auf der Verpackung immer zu erkennen. Und das Siegel des Vereins KAT (Kontrolliere alternative Tierhaltungsformen) wird nur an Eier aus Boden-, Freiland- und Biohaltung vergeben.

Angaben mit Vorsicht zu genießen

Weitere Herkunftsangaben auf Verpackungen sind den Verbraucherschützern zufolge mit Vorsicht zu genießen. Oft steht dort zum Beispiel eine Nummer mit dem Länderkürzel „DE” für Deutschland. Diese verrät allerdings nur, wo die Eier verpackt wurden – und nicht, woher sie tatsächlich stammen. Häufig stammen in Deutschland verpackte Eier zum Beispiel aus den Niederlanden.

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