RÜCKRUF

Ikea ruft Trinkbecher wegen Chemikalien-Belastung zurück

Wegen einer möglichen Belastung mit Chemikalien hat Ikea einen Rückruf für Trinkbecher gestartet. Kunden sollen die Becher in die Ikea-Märkte zurückbringen und erhalten dann den Kaufpreis zurück.
dpa
Ikea ruft den „Trogligtvis” Reisebecher zurück.
Ikea ruft den „Trogligtvis” Reisebecher zurück. Matt Rourke / Ikea Deutschland GmbH & Co. KG
Wallau.

Ikea ruft wegen möglicher Chemikalien-Belastung einen Reise-Trinkbecher zurück. Das Möbelhaus bittet Kunden, die den Becher „Troligtvis” mit der Bezeichnung „Made in India” gekauft haben, diesen nicht mehr zu verwenden. Zur Begründung hieß es in der Mitteilung vom Mittwoch: „Aktuelle Tests haben gezeigt, dass die vorgeschriebenen Grenzwerte freigesetzter Chemikalien unter Umständen überschritten werden.”

Trinkbecher seit Oktober 2019 verkauft

Es geht um Dibutylphthalat (DBP) – einen Stoff, der nach Vorgaben von Ikea nicht in Produkten mit Kontakt zu Lebensmitteln vorkommen soll. Der Becher wurde seit Oktober 2019 bei Ikea verkauft und nun aus dem Sortiment genommen.

Kunden, die ihn gekauft haben, sollen ihn zurückbringen und bekommen auch ohne Kassenbon ihr Geld zurück. Man rufe den Becher vorsorglich zurück, „obwohl das Risiko sehr gering ist, dass es zu einer unmittelbaren negativen Auswirkung auf die Gesundheit kommt”, hieß es in der Mitteilung.

Weitere Informationen unter www.ikea.de oder unter der Ikea Hotline 0800-0001041.

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