WASSERQUALITÄT

Lauter Streit ums stille Wasser

Nachdem die Stiftung Warentest festgestellt hatte, dass Leitungswasser in der Regel besser ist als stilles Wasser aus Flaschen, hat jetzt der Verband der Mineralbrunnen reagiert. Er sieht das etwas anders.
Frank Wilhelm Frank Wilhelm
Die Stiftung Warentest empfiehlt Wasser aus der Leitung.
Die Stiftung Warentest empfiehlt Wasser aus der Leitung. Fotolia.com
Neubrandenburg.

Der Verband der Mineralbrunnen (VDM) weist in einer Stellungnahme zu dem aktuellen Test der Stiftung Warentest zum stillen Wasser darauf hin, dass für die Behandlung von natürlichem Mineralwasser nur wenige schonende Verfahren zugelassen sind: Anders als bei Leitungswasser sei bei Mineralwasser jede Behandlung untersagt, die den Keimgehalt verändern könnte. Mineralwasser habe eine quelleigene Keimflora, so der VDM – diese müsse aber gesundheitlich unbedenklich sein.

Der VDM reagierte damit auf einen Test der Stiftung Warentest, wonach stilles Mineralwasser längst nicht immer so sauber sei, wie es aussieht. In einer Stichprobe von 32 Produkten sei die Hälfte mit Keimen oder kritischen Stoffen belastet oder mit Spuren aus der Landwirtschaft verunreinigt. Das Ergebnis („test”-Ausgabe 7/2019): „Gut” ist nicht einmal die Hälfte der Kandidaten. Zwei sind sogar „mangelhaft”, weil sie Keime oder kritische Stoffe enthalten – beides Produkte mit Bio-Zeichen.

In den schlecht bewerten Wassern fanden die Tester zum Beispiel Keime, die Menschen mit einem geschwächten Immunsystem gefährden können. Andere Wasser enthielten zu viel Radium, das möglicherweise krebserregende Vanadium oder Pestizide.

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