LOCKDOWN

Neue Homeoffice-Regeln sind in Kraft

Seit Mittwoch gelten neue Vorgaben fürs Homeoffice. Möglichst viele Beschäftigte sollen zu Hause arbeiten. Die SPD hält harte Kontrollen für unnötig, im „allergrößten Notfall” sind aber Bußgelder möglich.
dpa
Die Corona-Arbeitsschutzverordnung von Arbeitsminister Heil, die ab dem 27. Januar 2021 gilt, soll durch mehr Homeoffice zur E
Die Corona-Arbeitsschutzverordnung von Arbeitsminister Heil, die ab dem 27. Januar 2021 gilt, soll durch mehr Homeoffice zur Eindämmung der Corona-Pandemie beitragen. Symbolbild Sebastian Gollnow
Berlin ·

Mehr Beschäftigte als bisher sollen seit diesem Mittwoch wegen der Corona-Krise zu Hause arbeiten. Mit neuen Vorgaben werden Arbeitgeber verpflichtet, ihren Mitarbeitern in bestimmten Fällen das Arbeiten im Homeoffice anzubieten. „Wer kann, arbeitet zu Hause”, das sei das Ziel der neu in Kraft tretenden Verordnung, sagte SPD-Fraktionsvize Katja Mast. „Nachdem wir unsere privaten Begegnungen bereits massiv heruntergefahren haben, geht es jetzt um berufliche Kontakte.”

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Bußgelder möglich

Gerade Bürojobs sollten von zu Hause aus erledigt werden, forderte Mast. Zugleich sei sie zuversichtlich, „dass es harte Kontrollen gar nicht braucht”, sagte sie. „Vieles regelt sich durch vorbildliches Verhalten und gemeinsam nacheinander schauen. Das gilt im Berufs- wie Privatleben gleichermaßen.”

Die Einhaltung der Verordnung soll von den Arbeitsschutzbehörden der Länder kontrolliert werden. Laut Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) muss der Arbeitgeber auf Verlangen der Behörden Gründe darlegen, weshalb Homeoffice nicht möglich sei. Im „allergrößten Notfall” seien auch Bußgelder von theoretisch 30.000 Euro möglich.

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Kommentare (1)

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