Das Unternehmen Danaeg ruft Freilandeier zurück.
Das Unternehmen Danaeg ruft Freilandeier zurück. Christin Klose
Salmonellen

Rewe und Edeka im Nordosten rufen Eier zurück

In Hühnereiern der Firma Danaeg können sich Salmonellen befinden. Für Senioren und Babys ist die Gefahr besonders groß.
Neubrandenburg

Freilandeier der Marke Danaeg sollten nicht gegessen werden. Der dänische Eierproduzent hat am Freitag seine Produkte zurück gerufen. Betroffen ist vor allem der Norden Deutschlands. Verkauft wurden die kontaminierten Eier unter anderem in den Supermarktketten Rewe und Edeka. Die Eier könnten Salmonellen enthalten. Für Senioren bestünde sogar Lebensgefahr, teilte Danaeg mit.

Bereits in der vergangenen Woche nahm das Unternehmen Produkte aus dem Handel – „aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes”. Jetzt seien Sechser-Packs mit dem Namen Große Freiheit und der Nummer EAN 5701105522668 sowie Zehner-Träger mit der Nummer EAN 5701105526154 betroffen. Die Mindesthaltbarkeitsdaten seien 01.11.2021, 03.11.2021, 05.11.2021., 08.11.2021., 10.11.2021., 12.11.2021. und 15.11.2021. Alle Eier seien mit dem Stempel 1DK081131 gekennzeichnet.

Das Unternehmen entschuldigt sich

Die Artikel wurden in Norddeutschland vermarktet, konkret in den Bundesländern Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein. Vor dem Verzehr der betroffenen Eier wird dringend abgeraten. Laut Robert-Koch-Institut äußert sich eine Salmonellen-Erkrankung innerhalb einiger Tage nach Infektion mit Durchfall, Bauchschmerzen und gelegentlichem Erbrechen und leichtem Fieber.

Die Beschwerden klingen in der Regel nach mehreren Tagen von selbst wieder ab. Insbesondere Säuglinge, Kleinkinder, Senioren und Menschen mit geschwächtem Abwehrsystem können schwerere Krankheitsverläufe entwickeln. Personen, die dieses Lebensmittel gegessen haben und schwere oder anhaltende Symptome entwickeln, sollten ärztlichen Hilfe aufsuchen und auf eine mögliche Salmonellen-Infektion hinweisen.

Sich ohne Symptome vorbeugend in ärztliche Behandlung zu begeben, ist nicht sinnvoll. Das Unternehmen hat umgehend reagiert und die betroffenen Eier bereits aus dem Verkauf nehmen lassen. Kunden, die das entsprechende Produkt gekauft haben, können dieses gegen Erstattung des Kaufpreises auch ohne Vorlage des Kassenbons in ihren Einkaufsstätten zurückgeben. Für die Unannehmlichkeiten entschuldigt sich die Firma bei den Verbrauchern ausdrücklich.

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