OSTEREIER

Sieben Tipps rund ums Osterei

Wie lange hält sich ein Ei im Kühlschrank? Und in welcher Tonne entsorge ich eigentlich mein Osterei? Zu Ostern gibt es einige Fragen zu klären.
Frank Wilhelm Frank Wilhelm
Hühner machen sich naturgemäß eher weniger Gedanken ums Ei.
Hühner machen sich naturgemäß eher weniger Gedanken ums Ei. Victoria Bonn-Meuser
Der Mensch sorgt sich um sein Osterei: Wo kommt es her? Wie lange bleibt es frisch?
Der Mensch sorgt sich um sein Osterei: Wo kommt es her? Wie lange bleibt es frisch? Julian Stratenschulte
Hartgekochte Ostereier halten sich vor allem im Kühlschrank noch recht lange.
Hartgekochte Ostereier halten sich vor allem im Kühlschrank noch recht lange. ddp
Neubrandenburg.

Man kann es kochen und bemalen, man kann Rühr- und Spiegelei daraus machen, Kuchen damit backen oder es als Dekoration verwenden: Das Ei zählt – außer für Veganer – zu den vielfältigeren Lebensmitteln und ist entsprechend populär – zu Ostern erst recht. Sieben Tipps rund um das Osterei im Überblick.

1. Herkunft erkennen: Auf bereits fertig gefärbten Eiern, wie sie im Handel vor Ostern oft angeboten werden, muss kein Herkunftscode stehen. Wer nur bestimmte Eier kaufen will, muss daher auf das Bio-Zeichen oder das KAT-Siegel für Eier aus Boden-, Freiland- oder Biohaltung achten. Darauf weist die Verbraucherzentrale Hessen hin.

2. Kühl lagern: Nach dem Einkauf gehören Eier sofort in den Kühlschrank – möglichst getrennt von anderen Lebensmitteln, wie die Verbraucherzentrale Bayern erklärt. Gekochte und selbst gefärbte Ostereier halten sich im Kühlschrank vier Wochen, fertig gefärbt verkaufte Eier sogar länger. Hat die Schale Risse, sollte man sie allerdings schnell verbrauchen.

3. Ohne Silberlöffel: Kommt Eiweiß mit Silber in Kontakt, beginnt es zu stinken und nach Metall zu schmecken. Auch beim festlichen Frühstück am Ostersonntag liegen daher am besten normale Plastik- oder Edelstahllöffel auf dem Tisch, rät die Zeitschrift „Baby und Familie”.

4. Schale in den Biomüll: Eierschalen bestehen überwiegend aus Kalk und dürfen in die Biotonne. Das gilt auch für bunte Ostereier, die mit Lebensmittelfarben gefärbt sind. Darauf weist der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) in Berlin hin.

5. Reste kreativ verwerten: Hartgekochte Eier lassen sich zum Beispiel zu Russischen Eiern weiterverarbeiten. Dafür halbiert man sie, rührt das herausgenommene Gelb mit Senf, Mayonnaise, Gürkchen, Salz, Pfeffer und Kräutern cremig und füllt diese Masse dann per Spritzbeutel wieder in die Eierhälften ein, erklärt die Kochbuchautorin Christiane Kührt.

6. Veganes Ei: Wer keine tierischen Eier mag oder essen kann, kann sich selbst gemachte Energie-Eier ins Körbchen legen. Diese bestehen zum Beispiel aus Nüssen und Trockenfrüchten wie Datteln und Feigen, verziert werden sie mit Hibiskuspulver, Matcha oder Kakaopulver. Darauf weist das Bundeszentrum für Ernährung hin.

7. Bio und regional: Wer seine Eier vom Bauern direkt von der Wiese kauft, kann sich das Anmalen sparen. Wenn die Hühner grasen, nimmt die Schale oft eine lindgrüne oder aber leicht gelbliche Farbe an.

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