HITZEWELLE ROLLT AN

Sieben Tipps zum richtigen Trinken bei heißen Temperaturen

Tee, Wasser und Schorle: Bei Temperaturen von über 30 Grad ist trinken vor allem für ältere Menschen überlebenswichtig. Doch nicht jede Flüssigkeit ist bei der Hitze empfehlenswert.
Frank Wilhelm Frank Wilhelm
24.06.2019, Bayern, Kempten: Eine Frau trinkt im Sonnenschein aus einer Flasche sprudelndes Mineralwasser. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Mineralwasser und das Wasser aus der Leitung sind die besten Durstlöscher. Karl-Josef Hildenbrand
Rewe-Inhaber in Prenzlau Matthias Becker (links) mit Mitarbeiter Jürgen Gottschalk im Lager. Foto: Benedikt Dittrich
Viel zu tun haben derzeit auch die Mitarbeiter in den Getränkemärkten wie hier in Prenzlau Matthias Becker (links) und Jürgen Gottschalk. Benedikt Dittrich
ARCHIV – ILLUSTRATION – Ein Jungendlicher trinkt am 20.05.2011 in Ingolstadt (Oberbayern) aus einem Glas Bier. Foto: Daniel Kalker7DPA (zu lhe vom 20.04.2015: „Warnschuss” an Jugendliche: Bei Randale und Drogen Führerschein weg) +++(c) dpa – Bildfunk+++ | Verwendung weltweit
Bier ist als Durstlöscher bei dieser Hitze eher nicht geeignet. Daniel Kalker
Neubrandenburg.

An normalen Tagen sollte der Mensch 1,5 Liter bis 2 Liter Flüssigkeit zu sich nehmen. An heißen Tagen, wie sie zurzeit in Deutschland herrschen, muss die Menge noch einmal deutlich erhöht werden, weil der Körper durch die Hitze mehr Flüssigkeit ausscheidet. Mindestens ein Liter sollte es mehr sein, empfiehlt das Portal für dentales Praxiswissen (DZW). Aber nicht alles, was flüssig ist, ist auch zum Durstlöschen geeignet. Sieben Tipps für das richtige Getränk:

Wasser: Wasser wird von allen Experten zuallererst empfohlen, wenn es um das richtige Getränk bei Hitze geht. Dabei eignen sich alle herkömmlichen Mineralwasser, egal ob still oder mit Sprudel. In den meisten deutschen Städten und Dörfern kann aber auch das Wasser aus der Leitung getrunken werden, zumal es auch eine unschlagbare Umweltbilanz aufweist.

Aroma-Wasser: Wem Wasser zu profan schmeckt, kann es sich mit wenigen Handgriffen „veredeln”. Es reichen schon einige Spritzer Zitrone oder Limette, so die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE). Noch besser: Eine Kanne mit Wasser füllen und geschnittene Stücken von Zitrone, Orange, Grapefruit, Apfel und Birne oder aber Beeren zugeben. Wer es gemüsiger mag, kann auch Gurke ins Wasser schneiden. Lassen Sie die Mischung kurz ziehen.

Schorle: Auch Saft-Schorlen können im Sommer wirkungsvoll und gesund den Flüssigkeitshaushalt stabilisieren. Das Mischungsverhältnis zwischen Saft und Wasser sollte in etwa 1:3 betragen.

Tee und Kaffee: Die Meinung, dass Kaffee keinen Eingang in die Flüssigkeitsbilanz finden sollte, ist veraltet. Auch grüner Tee ohne Zucker kann wie Wasser einbezogen werden, so die DGE. In erster Linie handele es sich aber um Genussmittel. Gegen den Genuss von drei bis vier Tassen pro Tag würde aber nichts sprechen.

Limo und Cola: Limonaden, Cola aber auch Eistees sind als Durstlöscher nicht geeignet, heißt es von der DGE. Sie enthalten zu viel Zucker und Kalorien und erhöhen das Risiko für Übergewicht und Diabetis. Und: Der Durst kommt nach kurzer Zeit wieder.

Light-Getränke: Klingt gut, ist aber nicht gut. Sie enthalten zwar keine oder kaum Kalorien, fördern aber die Gewöhnung an süße Getränke.

Bier: Ach, das zischt. Ein, zwei schöne kühle Bier nach Feierabend sind doch das Beste. Vielleicht, aber nicht aus Sicht des gesunden Durstlöschens. Alkohol kann sogar ins Gegenteil umschlagen. „Wenn die Sonne brennt, wirkt Alkohol im Körper schneller und intensiver. Besonders an heißen Tagen kann zu viel Alkohol zu Kreislaufproblemen oder sogar zur Bewusstlosigkeit führen“, heißt es von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA).

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