SICHERHEIT

So fahren Hunde sicher im Auto

Ob Alltag oder Urlaub, manchmal müssen Hunde mit ins Auto, um das Ziel zu erreichen. Auch für sie gilt: Anschnallen nicht vergessen! Denn im Falle eines Unfalls ist die richtige Sicherung des Vierbeiners überlebenswichtig.
dpa
Hunde im Auto müssen für den Fall eines Unfalls entsprechend gesichert sein.
Hunde im Auto müssen für den Fall eines Unfalls entsprechend gesichert sein. Christin Klose
Düsseldorf.

Fährt der Hund im Auto mit, gilt er verkehrsrechtlich als Ladung. Diese muss für den Fall einer Vollbremsung oder eines Unfalls entsprechend gesichert sein. In einem Kombi eignet sich für den Hund eine Metallbox im Kofferraum, heißt es in der Zeitschrift „Ein Herz für Tiere”. In Limousine oder Cabrio gehört die Box in den Fußraum des Beifahrerrücksitzes.

Anschnallen nicht vergessen

Alternativ kann der Hund auf einem Sitz angeschnallt werden. Dafür gibt es Verbindungsgurte zwischen Brustgeschirr und Gurtschließe. Auf keinen Fall darf der Hund am Halsband angeschnallt werden.

Vor der Fahrt wird der Hund an seinen Platz gewöhnt, indem er mit einem Leckerli dorthin gelockt und erneut belohnt wird, sobald er sich dort befindet. In weiteren Schritten, die stets belohnt werden, wird zuerst nur der Wagen angelassen und dann eine kurze Fahrt unternommen, am besten zur Hundewiese oder einem Spaziergang.

Ist das Fahrtziel erreicht, sollte der Hund so lange angeleint und im Auto bleiben, bis der Halter ihm das Signal zum Aussteigen gibt. Sollte er vor Aufregung winseln oder bellen, muss er sich wenigstens erst kurz beruhigen, bevor er gelobt und hinausgelassen wird.

Reise- und Seekrankheit gibt es auch bei Hunden

Übrigens: Auch Hunde können reise- und seekrank werden. Daran sollten Hundehalter denken, die mit ihren Vierbeinern unterwegs sind. Zum Testen sind daher als Einstieg eine kurze Strecke oder eine kurze Fahrt auf einem ruhigen Gewässer zu empfehlen, erklärt die Hundezeitschrift „Dogs”. Zur Absicherung könne man vor Reiseantritt einen Tierarzt konsultieren, der auch ein Präparat verabreichen kann.

Wer sich dennoch mit seinem Vierbeiner aufs Wasser traut, sollte daran denken, dass Hunde an Deck tabu sind. Denn, dort bestehe Rutschgefahr. Trotzdem sollte der Hund auf Booten eine Schwimmweste tragen.

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