Inflation

So reduzieren Sie Ihre Energiekosten

Die Inflation im Euroraum schlägt derzeit voll durch. Treibend sind dabei die Kosten für Energie. Mit diesen Tipps können Sie eine Menge Geld sparen.
Wer der Inflation ein Schnippchen schlagen will, sollte sich vor allem auf die Kosten für Energie konzentrieren.
Wer der Inflation ein Schnippchen schlagen will, sollte sich vor allem auf die Kosten für Energie konzentrieren. Catherine Waibel
Neubrandenburg

Um sich effektiv gegen die Inflation zu wehren, müssen Verbraucher dort ansetzen, wo es derzeit am meisten weh tut: nämlich beim Energieverbrauch. Während sich die Preise für Lebens- und Genussmittel, Industriewaren und Dienstleistungen in den vergangenen Monaten nur um rund zwei Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat verteuerten, stiegen die Energiepreise um satte 23,5 Prozent.

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Anstatt viel Zeit damit zu verschwenden, jede Tomate drei Mal umzudrehen, sollten Verbraucher also ihre Energie in die Reduzierung ihrer Kosten für Auto, Heizung und den häuslichen Stromverbrauch stecken. Wer hier richtig sparen will, sollte viele kleine Dinge tun, die kombiniert zu großen Einsparungen führen können. Experten haben dafür eine ganze Reihe an praktischen Tipps parat.

1. Auto: Öfter mal stehen lassen. Wer nur die nötigsten Strecken fährt, umgeht die zuletzt exorbitant gestiegenen Spritpreise.

2. Elektrogeräte: Geräte im Standby-Modus machen bis zu 10 Prozent der Stromrechnung aus. Der Gebrauch von ausschaltbaren Steckdosenleisten kann deshalb viel Geld sparen.

3. Beleuchtung: Der Energieverbrauch der meisten herkömmlichen Lampen und Glühbirnen fließt größtenteils nicht in die Beleuchtung, sondern in Wärme. Haushalte sollten deshalb komplett auf LED umsteigen. LED-Birnen sind mittlerweile günstig zu haben, halten deutlich länger als herkömmliche und man spart bis zu 90 Prozent der Kosten für Beleuchtung.

4. Wäsche: Moderne Waschmaschinen sind so effizient, dass es völlig ausreicht, ohne Vorwäsche bei 30 bis 40 Grad zu waschen. Wer seine Wäsche dann noch lufttrocknet und selten bügelt, den kann die jährliche Stromrechnung nicht mehr erschüttern.

5. Kochen: Hier gibt es viele kleine Tipps, um den Stromverbrauch zu reduzieren. So kann man einen Wasserkocher statt einen Topf zum Erhitzen von Wasser nutzen, Töpfe sollten der Herdplattengröße angepasst genutzt werden und in jedem Fall nicht kleiner sein als die Herdplatte. Zudem sollte nur mit Deckel gekocht werden und zum Ende hin können die Platten ausgemacht werden, so dass die Resthitze optimal genutzt wird.

6. Backofen: Umluft verbraucht rund 20 Prozent weniger Strom als Ober- oder Unterhitze. Zudem muss der Backofen bei Umluft meistens nicht vorgeheizt werden, so dass damit doppelt Strom gespart wird.

7. Kühlschrank: Eine Temperatur von 7 Grad reicht aus, zudem sollte man den Kühlschrank nicht zu lange offen halten und warme Speisen abkühlen lassen, bevor sie in den Kühlschrank wandern. Gefrierschränke und Truhen sollten bei Eisbildung abgetaut werden, damit sie wieder optimal und stromsparend funktionieren.

8. Heizen: Auch bei der Heizung lässt sich viel Geld sparen. Hier geht es nicht darum, sich reich zu frieren, sondern klug zu heizen. Wichtig ist, dass die Fenster abgedichtet und die Heizkörper isoliert sind. Selten genutzte Räume oder Räume, in denen man aktiv ist, wie die Küche, müssen nicht zwingend geheizt werden. Zudem holt man auch durch regelmäßiges Stoßlüften einiges raus.

9. Stromanbieter: Zum Abschluss noch der vielleicht wichtigste Tipp – vergleichen Sie die Preise bei unterschiedlichen Stromanbietern und wechseln sie zu einem günstigeren Anbieter, wenn ihnen ihr Versorger zu teuer ist. Ein solcher Wechsel ist heutzutage schnell und einfach erledigt.

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