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Werden die Test-Matratze nach einem Monat, sechs Wochen oder gar 100 Tagen Probezeitraum zurückgegeben, erhalten sie selten eine Chance auf Wiederverwertung, so der Tüv Süd. Wolfgang Kumm
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Viele Matratzen landen nach Probeliegen auf dem Müll

100 Nächte Probeschlafen, 30 Tage Rückgaberecht: Matratzen-Verkäufer werben damit. Doch was passiert nach einer Rückgabe mit den Matratzen?
dpa
Neubrandenburg

Es ist natürlich ein super Angebot: Wer eine neue Matratze fürs Bett kauft, kann darauf oft über sehr lange Zeit zur Probe liegen. Doch das ist in den meisten Fällen alles andere als ein nachhaltiges Angebot.

Denn wird die Matratze nach einem Monat, sechs Wochen oder gar 100 Tagen Probezeitraum zurückgegeben, erhält sie selten eine Chance auf Wiederverwertung. Darauf weist der Tüv Süd hin.

Die meisten Anbieter entsorgen demnach die zurückgegebenen Produkte. Nur selten werden die Matratzen als B-Ware zum vergünstigten Preis oder an Sonderpostenhändler abgegeben. Auch als Spende gehen die Matratzen selten an gemeinnützige Organisationen.

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Spartipp: Kauf einer aufbereiteten Matratze

Der Tüv rät daher Verbrauchern, aus ökologischen Gründen bei den Anbietern nachzufragen, wie die Matratze im Fall einer Rückgabe verwertet wird.

Unternehmen, die ihren Matratzen nach so einem kurzzeitigen Einsatz eine zweite Chance geben, desinfizieren diese nach Rückgabe und beziehen sie zum Beispiel auch mit einem fabrikneuen Bezug. Sie werden teils um einiges günstiger als die unbenutzten Matratzen verkauft – also ein Nachhaltigkeits- und ein Spartipp.

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