Ein geschickt gepackter Rucksack trägt sich auf der Wandertour angenehmer.
Ein geschickt gepackter Rucksack trägt sich auf der Wandertour angenehmer. Christin Klose
Wander-Rucksack packen

Warum das Müsli nahe an den Rücken gehört

Beim Wandern über mehrere Tage wird das Gewicht des Rucksacks zwar zwangsläufig zur Last, mit guter Sortierung wird es aber nur halb so schlimm. So packen Sie Ihren Rucksack richtig.
dpa
Neubrandenburg

Schweres Gepäck wie das Zeltgestänge, Brennstoff, eine Trinkwasserspeicher oder das Müsli sollten nahe am Rücken lagern, rät die Zeitschrift „Outdoor” (Ausgabe Juni 2019). Im Idealfall reichen solche Gegenstände vom Lendenbereich bis zur Schulter.

Leichte Sachen wie die Daunenjacke, den Fleecepullover, Toilettenpapier und Kekse kommen im Hauptfach nach vorne. Sie stabilisieren somit die rückennah platzierten schweren Gegenstände. Hat man sehr viel schweren Proviant dabei, nutzt man zusätzlich das Bodenfach. Ist dieses grundsätzlich prall gefüllt, verbessert das die Lastübertragung. Mittelschweres Gepäck wie Kleidung gehört nach oben außen.

Obenauf im Hauptfach sollten jene Sachen liegen, die man bei Bedarf ohne langes Kramen herausholen muss – also Regenbekleidung oder die Erste-Hilfe-Tasche. Auch das Zelt ohne die Stangen findet hier gut Platz. Im Deckelfach schließlich bringt man jene Sachen unter, die man unterwegs auch tatsächlich herausholen muss: Snacks, Sonnencreme, das Handy, Wanderkarten und bei Kälte Handschuhe.

Und das wichtigste beim Packen: Überflüssiges zuhause lassen!

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