Haustiere verstehen
Warum Katzen kratzen

Katzen spielen gern, kratzen aber auch manchmal.
Katzen spielen gern, kratzen aber auch manchmal.
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Zerrissene Polster, kaputte Teppiche, Schrammen am Schrank – wenn Ihr Stubentiger verrückt spielt, kann das einen ganz einfachen Grund haben.

Fängt die Hauskatze an zu kratzen, kann das mehrere Gründe haben. Hat sie sich zum Beispiel den Tag über allein in der Wohnung gelangweilt, will sie jetzt beachtet werden, heißt es im Magazin „Ein Herz für Tiere“ (Ausgabe 2/2019). Selbst wenn der Halter schimpft, bedeutet das für sie dann Abwechslung und Zuwendung. Auch unerfüllte Jagdlust kann zum Kratzen führen, ebenso wie langes Streicheln und Schmusen mit der Katze.

Körpersprache der Katze

Die Zeitschrift rät, schon dem Katzenbaby beizubringen, dass Menschenhaut tabu ist. Indem Halter sich bei jedem Kratzen wortlos abwenden, lerne das Tier, dass Kratzen eine Spaßbremse ist. Wichtig ist außerdem, die Jagdlust von Katzen zu befriedigen, etwa mit einer Spielangel oder Plüschmäusen. Nicht zuletzt sollten Besitzer auch beim Kuscheln auf die Körpersprache ihrer Katze achten. Sie sollten Abstand nehmen, wenn sich die Haare sträuben, der Schwanz zu pendeln beginnt oder sich die Ohren des Tieres seitlich stellen.

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