SCHäDLINGE

Was tun, wenn Raupen Ihre Bäume kahl fressen

Der Schwammspinner breitet sich immer mehr aus. Die Raupen können Gärtner aber mit diesen einfachen Tricks beseitigen.
dpa
Die Raupe des Schwammspinners ist in immer mehr Gärten zu finden.
Die Raupe eines Schwammspinners (Lymantria dispar) frisst an einer Roteiche in einem Wald bei Leipzig. Der Nachtfalter ist in immer mehr Gärten zu finden. Sebastian Willnow
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Erfurt.

Der Schwammspinner ist ein Nachtfalter, der in immer mehr Gärten zu finden ist. Die Raupen fressen die Bäume kahl. Im Gegensatz zu den Raupen des Eichenprozessionsspinners werden sie dem Menschen aber nicht gefährlich. Was Hobbygärtner tun können: Um Fraßschäden einzudämmen, sollten die Raupen und später deren Puppen gründlich ab- und aufgesammelt werden, rät das Thüringische Landesamt für Landwirtschaft und Ländlichen Raum.

Raupen töten mit Spülwasser

Dann soll man die Tiere schnell durch ein Bad in Spülwasser töten und im Hausmüll entsorgen, damit sie sich nicht erneut ausbreiten. Alternativ können Schädlingsgeplagte die Schwammspinner in einem schwarzen Sack luftdicht verpacken und sofort in der Mülltonne entsorgen.

Um Hautreizungen zu verhindern, sind im Umgang mit den Schädlingen Handschuhe und langärmlige Kleidung ratsam. Außerdem sollte der Kontakt mit den Schleimhäuten verhindert werden.

In Teilen Thüringens, in Franken und um Leipzig fressen sich derzeit Millionen der schwarzbraunen Raupen des wärmeliebenden Falters vorwiegend durch Laubbäume.

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