WINTERZEIT

Wie man Tieren die Zeitumstellung erleichtern kann

In der Nacht von Samstag auf Sonntag werden die Uhren umgestellt. Das fällt nicht nur manchen Menschen schwer.
dpa
In der Nacht auf Sonntag beginnt die Winterzeit.
In der Nacht auf Sonntag beginnt die Winterzeit. Ralf Hirschberger
Tiere sollten schonend umgestellt werden.
Tiere sollten schonend umgestellt werden. Monique Wüstenhagen
Schwerin.

Die Umstellung von Sommer- auf Winterzeit findet am Sonntag (27. Oktober) statt. Die Uhren werden nachts um eine Stunde zurückgestellt. Wir können also eine Stunde länger schlafen – zumindest wenn die Kinder, Nachbarn und Haustiere mitmachen.

Geht es ums Gassi gehen oder um ihre Futter- und Schlafenszeiten, sind Hunde und Katzen im Wortsinne Gewohnheitstiere. Das sollte auch bei der Zeitumstellung bedacht werden. Was können Halter tun?

Gemächliche Zeitumstellung

Für manche Heimtiere wie Hunde und Katzen kann die Zeitumstellung eine Herausforderung sein. Denn meist sind die Halter und ihre Vierbeiner an feste Abläufe gewöhnt. Gibt es das Futter nach der Uhrumstellung plötzlich eine ganze Stunde später, kann dem Haustier der Zahn tropfen.

„Daher empfehlen wir eine gemächliche Umstellung auf den neuen Rhythmus”, rät Daniela Schneider, Heimtierexpertin der Tierschutzorganisation Vier Pfoten.

Am besten fangen Besitzer schon einige Tage vor der eigentlichen Zeitumstellung damit an, die Abläufe für ihr Haustier täglich um 10 bis 15 Minuten zu verschieben. „So sollte die Zeitumstellung nach kurzer Zeit entspannt gemeistert sein”, versichert Schneider.

Probleme für Menschen

Aber auch Menschen kann die Zeitumstellung schwer fallen. Immer mehr Menschen leiden danach an gesundheitlichen oder psychischen Problemen. Das ist zumindest das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage der DAK-Gesundheit. Demnach hat fast jeder dritte Deutsche (29 Prozent) Beschwerden beim Wechsel zur Winterzeit, was einen Höchststand der vergangenen Jahre bedeute, teilte die Krankenkasse mit. Mehr als drei Viertel der Befragten sind der Meinung, die Zeitumstellung sei überflüssig und sollte abgeschafft werden. 

Mehr als drei Viertel der Befragten, die schon einmal Probleme im Zuge der Zeitumstellung hatten, fühlen sich dabei schlapp und müde (77 Prozent). An zweiter Stelle der Beschwerden kommen laut Umfrage mit 65 Prozent Einschlafprobleme und Schlafstörungen, unter denen Frauen mit 70 Prozent besonders häufig leiden. 41 Prozent können sich schlechter konzentrieren, fast ein Drittel fühlt sich gereizt. Jeder Achte leidet gar unter depressiven Verstimmungen. Hierbei sind Männer mit 14 Prozent häufiger betroffen als Frauen (10 Prozent). Mit 18 Prozent kam fast jeder fünfte Erwerbstätige nach der Zeitumstellung schon einmal zu spät zur Arbeit.

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