PROJEKTLEITER VON MISCH

Wie wir wurden, was wir sind

Willkommen bei „Misch – Medien in der Schule”. Hier soll es zukünftig nicht nur um Nachrichten gehen. Auch ihr sollt euch aktiv mit Ideen, Texten, Fotos und vielem mehr einbringen. Meldet euch einfach bei uns. Doch wer sind wir? Hier erfahrt ihr mehr.
Bei dem Projekt „Misch – Medien in der Schule” sind Dajana Richter und Simon Voigt eure Ansprechpartner.
Bei dem Projekt „Misch – Medien in der Schule” sind Dajana Richter und Simon Voigt eure Ansprechpartner. Ulrike Kielmann
Neubrandenburg ·

Dajana Richter

Moinsen, ich bin Dajana Richter und ich freue mich darauf, mit Euch gemeinsam das Projekt „Medien in der Schule“ angehen zu dürfen. Damit Ihr wisst, mit wem Ihr es zu tun habt, hier ein paar Fakten aus meinem Lebenslauf.

Mein bisheriger Weg führte mich einmal quer durch Deutschland und zurück. Geboren und aufgewachsen bin ich am Rande des Spreewaldes. Um in Lübben mein Abitur machen zu können, musste ich jeden Morgen ins Nachbardorf radeln und von dort aus noch eine Stunde mit dem Bus zum Gymnasium fahren. Einige von Euch, die auf dem Lande leben, werden wohl täglich ähnlich lange Strecken zur Schule zurücklegen müssen. Mein Mitgefühl ist Euch sicher.

In Brandenburg durfte man damals seine Leistungsfächer noch relativ frei wählen. Ich entschied mich für die etwas ungewöhnliche Kombination Mathe und Kunst, denn ich hatte den Plan Architektur zu studieren und hielt die Fächer für eine sinnvolle Kombination. Doch mit der Zeit geriet meine Freundschaft zu den Zahlen und Formeln ins Wanken. Deshalb beschlossen wir nach dem Abschluss zukünftig doch lieber getrennte Wege zu gehen.

Nach der Schule legte ich einen Zwischenstopp für einen Sprachkurs in Irland ein. Dann ging es weiter zum Studium nach Konstanz – nicht unbedingt zur Freude meiner Eltern, die wohl doch auf einen Studienort in der Nähe hofften. Den Schritt in die Ferne an den Bodensee habe ich nie bereut, die Wahl der Studienfächer (Soziologie, Deutsche Literatur, Kunst- und Medienwissenschaft) würde ich aber aus heutiger Sicht korrigieren.

Nach meinem Magister-Abschluss schickte ich Bewerbungen in alle Ecken Deutschlands und begann schließlich 2010 ein Volontariat beim Nordkurier. Ich arbeitete in Waren, Prenzlau und Neubrandenburg. Und schließlich bin ich in Vorpommern heimisch geworden und habe dort eine Familie gegründet.

 

Simon Voigt

Tach zusammen! Geboren und aufgewachsen in Berlin habe ich während meiner Schulzeit die Hauptstadt nicht verlassen und trotzdem insgesamt vier Schulen besucht, von denen es zwei schon gar nicht mehr gibt.

Alles begann im Bezirk Lichtenberg. Meine Grundschule, eine große Platte aus DDR-Zeiten, ist schon lange abgerissen, weil damals alle Familien lieber davon zogen. Zum Beispiel ins viel grünere Köpenick, wo ich meine Grundschul-Karriere fortsetzen konnte. Nach der sechsten Klasse, in Berlin hatten wir dafür ein bisschen mehr Zeit, ging es aufs Gymnasium. Der Bürgermeister von Berlin hieß damals Klaus Wowereit und nannte die Stadt gerne „arm, aber sexy”. Dass für das Bildungswesen vor allem ersteres gilt, lernten wir Kinder recht schnell, als aus Sparzwängen mit der Zeit zuerst unsere Klassen neu zusammengewürfelt wurden, und nach der zehnten Klasse sogar unsere komplette Schule geschlossen wurde. Schon vorher hatten wir das Gefühl, immer wieder Versuchskaninchen für allerlei Reformen im Bildungswesen zu sein.

Nun wurden wurden wir also mit einem anderen Gymnasium fusioniert und plötzlich waren überall neue Gesichter auf dem Schulhof. Alles war plötzlich anders, doch wir fanden irgendwie zusammen. Natürlich hat jede Schule ihr eigenes Selbstverständnis und wir hatten uns alle geärgert, nun „ausgerechnet mit den” auskommen zu müssen. Wie so oft im Leben waren das aber Vorurteile, die nach dem ersten Kennenlernen keine Rolle mehr spielten.

Nach dem Abitur in der 13. Klasse, auch dafür gibt es in Berlin ein Jahr mehr Zeit, was ich übrigens gar nicht schlecht finde, ging ich zum Studieren nach Greifswald. Nach dem Leistungskurs Geschichte in der Schule wollte ich dieses Fach auch studieren. Dazu wählte ich Politikwissenschaft. Neben dem Studium begann ich für die studentischen Medien an der Uni zu schreiben und begann dann auch ein Volontariat beim Nordkurier. Die Ausbildung brachte mich nach Anklam und Malchin und nun bin ich in der Zentralredaktion in Neubrandenburg.

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