LEBENSGEFAHR FÜR KATZEN

Zeckenschutz kann Katzen töten

Die Gesundheit und das Wohlbefinden ihrer verschmusten Katzen und treuen Hunde liegt Tierhaltern am Herzen. Vor Flöhen und Zecken schützen etliche Mittel, doch einige können schlimme Vergiftungen auslösen.
dpa
Wer seine Katze vor Zecken und Flöhen schützen will, sollte darauf achten, dass das Präparat kein Permethrin enthält.
Wer seine Katze vor Zecken und Flöhen schützen will, sollte darauf achten, dass das Präparat kein Permethrin enthält. Silvia Marks
Neubrandenburg.

Halsband, Tropfen oder Spray sollen Vierbeiner vor Zecken und Flöhen schützen. Doch Achtung: einige Mittel, vor allem Tropfen, enthalten Permethrin. Während Hunde den Wirkstoff gut vertragen, kann er für Katzen sogar tödlich sein. Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) warnt deshalb vor einer Fehlanwendung permethrinhaltiger Tierarzneimittel.

Eigentlich sind diese Mittel verschreibungspflichtig, seit dem vergangenen Jahr kann man einige Präparate für Hunde jedoch ohne Beratung durch den Tierarzt in der Apotheke kaufen. Keinesfalls sollten sie aber bei Katzen angewendet werden. Vorsicht ist auch geboten, wenn Hund und Katze im selben Haushalt leben.

Bei Fehlanwendungen sofot zum Tierarzt

Da Katzen ein bestimmtes Enzym im Körper fehlt, können sie durch Permethrin eine schwere Vergiftung erleiden, die im schlimmsten Fall zum Tod führen kann. Anzeichen sind Krämpfe, Lähmungserscheinungen, Erbrechen, Durchfall, Atembeschwerden und erhöhter Speichelfluss. Treten diese Symptome nach einem Kontakt oder einer versehentlichen Fehlanwendung mit einem permethrinhaltigen Arzneimittel auf, sollte die Katze sofort zum Tierarzt gebracht werden.

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