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Vandalismus

Anklamer Gymnasiasten bei Hansa-Schmierereien in Weimar erwischt

Anklam/Weimar / Lesedauer: 1 min

Eine Klassenfahrt in die Kulturstadt Weimar wird für einige Anklamer Gymnasiasten ein Nachspiel haben. Sie waren dort beim illegalen Sprühen eines Graffitis erwischt worden.
Veröffentlicht:07.02.2024, 13:09

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Insgesamt fünf flüchtende Jugendliche wurden in der zurückliegenden Woche von der Weimarer Polizei gestellt. Die Gruppierung war in der Nacht zum Donnerstag laut Meldung der Landespolizei Jena gerade dabei, sich mittels eines Graffitis an einer Wand des Rastenberger Tunnels zu verewigen, als die Beamten vorfuhren.

Von der Polizei auf frischer Tat ertappt

Beim Eintreffen der Polizei hatte der von ihnen bereits gesprühte Schriftzug schon Ausmaße von fast vier Quadratmetern an den Wänden der Unterführung am Weimarer Hauptbahnhof angenommen. Die Feststellung der Personalien ergab, dass es sich bei den Jugendlichen um 16- und 17-jährige Vorpommern mit Wohnsitz in und um Anklam handelte, die sich gerade auf Klassenfahrt in der thüringischen Kulturhauptstadt befanden. Sie wurden ihren mitgereisten Lehrern übergeben.

Nach Nordkurier-Informationen befanden sich Schülerinnen und Schüler des Anklamer Lilienthal-Gymnasiums in den zurückliegenden Tagen auf Exkursion in Weimar. Die fünf Sprayer aus ihren Reihen werden sich nun wegen Sachbeschädigung verantworten müssen. Die polizeilichen Ermittlungen dazu laufen aktuell weiter. Im Anschluss würde die Aktenlage der Staatsanwaltschaft in Erfurt übergeben, die dann über das weitere Verfahren entscheide, informiert Polizeipressesprecher Daniel Müller auf Nordkurier-Anfrage.

Obwohl die Schüler bei ihrer Tatausführung gestört wurden, lassen ihre „künstlerischen Hinterlassenschaften und angebrachten Buchstaben Rückschlüsse auf einen Fußballverein aus dem Norden von Mecklenburg-Vorpommern zu“, so Daniel Müller von der thüringischen Polizei weiter. Demnach wollten die Jugendlichen augenscheinlich die Schriftzüge des FC Hansa Rostock weit über die Landesgrenzen hinaus im öffentlichen Raum verewigen.