Bauarbeiten

B109–Sperrung sorgt bei vielen Autofahrern für Frust

Ducherow/Rathebur / Lesedauer: 2 min

Die kurzfristige Vollsperrung zwischen Ferdinandshof und Rathebur hat am Montag für viel Frust und Verwirrung gesorgt. Nächste Woche droht schon die nächste Sperrung.
Veröffentlicht:14.03.2023, 10:32

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Autofahrer im Bereich zwischen Ferdinandshof, Ducherow und Ueckermünde brauchen in den kommenden Wochen gute Nerven. Für den Rest der Woche ist zunächst die B109 zwischen Ferdinandshof und Rathebur gesperrt, ab der kommenden Woche dann die L31 zwischen Ducherow und Leopoldshagen. Grund sind jeweils Straßenbauarbeiten.

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Zu der Vollsperrung der B109 — zweifellos die wichtigste Verkehrsader in der gesamten Region — hatte sich das zuständige Straßenbauamt offenbar sehr kurzfristig entschieden. Als am Montagmorgen plötzlich Sperrbaken auf der Straße standen, wurden viele Autofahrer davon kalt erwischt.

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(Foto: NK-Grafik)

Weil die offizielle Umleitung über Meiersberg, Ueckermünde, Mönkebude und Leopoldshagen sehr weit und äußerst spärlich beschildert ist und die Sperrung zudem nicht in den Navis auftauchte, waren vor allem ortsunkundige Autofahrer aufgeschmissen. Anwohner berichteten von zahlreichen Kraftfahrern, die den ganzen Tag über ratlos nach dem Weg fragten.

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In Blumenthal gab es am Abend sogar einen Unfall, der mittelbar auf die Sperrung zurückzuführen war: Ein Autofahrer aus Polen, der schon länger nach dem richtigen Weg suchte, war letztlich so verwirrt, dass er einer Autofahrerin aus Meiersberg die Vorfahrt nahm. Das Auto des Unfallopfers war anschließend nicht mehr fahrbereit; verletzt wurde zum Glück niemand.

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Ab dem Cafe 70 ist in Richtung Ferdinandshof derzeit kein Durchkommen. (Foto: Gabriel Kords)

Wieso das Straßenbauamt nicht in der Lage war, rechtzeitig über die Sperrung zu informieren, ließ sich am Montag zunächst nicht ermitteln. Nur so viel: Der Grund sei die Erneuerung zweier Durchlässe als Vorbereitung für den Bau eines Radwegs.

Keine Probleme für Anwohner und Schülerverkehr

Ab dem Wochenende soll die B109 zumindest einspurig wieder befahrbar sein — mit Baustellenampeln. Damit kann die Straße dann aber als Umleitung genutzt werden, wenn ab dem 20. März die Straße zwischen Ducherow (ab dem Bahnübergang) und Leopoldshagen dicht ist. Dort soll die Fahrbahn saniert werden — voraussichtlich bis weit in den April hinein. Überörtlicher Verkehr wird über das Café 70 und Ueckermünde weiträumig umgeleitet. Anwohner und der Schülerverkehr könnten die anliegenden Orte und Häuser aber zu jeder Zeit erreichen, hieß es vom Straßenbauamt.