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Gemeindeleben

Brennende Tannen und viel Spaß bei der Feuerwehr in Kruckow

Kruckow / Lesedauer: 2 min

Wenn die Freiwillige Feuerwehr Kruckow-Schmarsow einlädt, dann herrscht immer fröhlicher Trubel. So war es auch jetzt beim traditionellen Tannenbaumverbrennen.
Veröffentlicht:08.02.2024, 13:04

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Sie sind eine starke Truppe. Daran gibt es nichts zu rütteln. Egal ob in schwierigen oder fröhlichen Situationen, die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Kruckow-Schmarsow, zu der auch die Löschgruppe Alt Tellin gehört, wissen, was zu tun ist. Und sie halten zusammen. Das war erst jetzt, beim traditionellen Tannenbaumverbrennen, wieder gut zu beobachten. Nicht nur die Großen, die aktive Gruppe zählt gerade 44 Mitglieder, auch der Nachwuchs packte ordentlich mit an, um den Gästen ein paar schöne Stunden zu gestalten.

Alle Generationen vereint

Je später der Abend, um so mehr füllte sich das Gelände des Stützpunktes der Wehr. „Wir freuen uns über jeden Gast. Schön ist ja auch immer, wenn alle Generationen kommen, Ältere, Familien mit ihren Kindern, sich alle miteinander unterhalten“, schaute Wehrführer Ricardo Kobernuhs in die Runde. Die Stimmung beim Tannenbaumverbrennen war locker. Zum Wohlfühlen der Gäste leisteten auch die Mädchen der Jungen der Jugendwehr einen erheblichen Beitrag. Sie hatten das Backen von Waffeln und Crêpes  übernommen. Getränke und Bratwurst wurden von den Erwachsenen gereicht. Alles lief Hand in Hand. Nur der Wind machte beim Anzünden der alten Weihnachtsbäume kurz einen Strich durch den Zeitplan.

Beim Einbruch der Dunkelheit wurde auf dem Gelände der Kruckower Feuerwehr ein großer Haufen ausgedienter Tannenbäume verbannt.
Beim Einbruch der Dunkelheit wurde auf dem Gelände der Kruckower Feuerwehr ein großer Haufen ausgedienter Tannenbäume verbannt. (Foto: Ulrike Rosenstädt)

Mit Geduld schafften es die Kameraden dann doch, dass die einstigen Schmuckstücke in Flammen aufgingen. „Wir müssen hier natürlich auch sehr vorsichtig sein, denn in unmittelbarer Nähe befinden sich die anderen Grundstücke mit Wohnhäusern. Aber wir haben hier sehr tolle, verständnisvolle Nachbarn. Darüber sind wir sehr froh“, sagte der Wehrleiter am Rande des Events in einem Gespräch mit dem Nordkurier. Überhaupt sei der Umzug der Wehr vom Standort Schmarsow zu dem in Kruckow eine sehr gute Entscheidung gewesen. 

Jugendwehr sorgt für leckere Waffeln

Doch nicht allein mit den Nachbarn klappe es gut, auch über die Zusammenarbeit mit der Gemeinde sprach Ricardo Kobernuhs mit Achtung: „Klar gibt’s auch mal Diskussionen, wenn es um Ausrüstungen für die Wehr geht, die den Haushalt der Gemeinde belasten. Doch es wurden immer Wege und am Ende auch Lösungen gefunden. Wir können uns überhaupt nicht beschweren. Die Gemeinde steht voll hinter ihrer Feuerwehr.“ Das zu hören, dürfte nicht nur Kruckows Bürgermeisterin Elke Hempel freuen, die bei dem Februar-Event natürlich auch mit von der Partie war. 

Zu der Feuerwehr gehören übrigens 30 Nachwuchskräfte: „Zwölf Kinder im Alter von sechs bis zehn Jahren und 18 Jugendliche im Alter von zehn bis 16 Jahren“, berichtete Cindy Kobernuhs, die Leiterin der Jugendwehr der Freiwilligen Feuerwehr Kruckow-Schmarsow. Sie hatte bei dem jüngsten Event auch mal wieder alle Hände voll zu tun. Die Kinder nahmen ihre Sache als Waffelbäcker nämlich sehr ernst und stellten ihrer Chefin im Minutentakt Fragen. Doch die erfahrene Feuerwehrfrau blieb ganz ruhig. So gingen am Ende alle satt, zufrieden und nach zahlreichen Gesprächen unter Freunden und Nachbarn auch fröhlich nach Hause.