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Straßenbau

Dieser Waldweg
wird gerade zu
einer richtigen Straße

Sassen / Lesedauer: 2 min

Endlich: Die Straßenbaumaßnahme in der Ortschaft Sassen hat begonnen. Dank eines eigens angelegten Ausweichweges erreichen Anwohner ihre Grundstücke auch mit dem Auto.
Veröffentlicht:13.02.2024, 05:41

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Nun gibt es kein Zurück mehr. Schwere Technik arbeitet sich gerade durch den Boden entlang der Straße „Waldweg“ in der Ortschaft Sassen. „Unbeständige Witterung, vor allem auch die winterlichen Temperaturen sind zwar nicht gerade das ideale Bauwetter, doch wir sind froh, dass es jetzt hier an dieser Stelle in unserer Gemeinde vorangeht“, sagte Sassen-Trantows Bürgermeister Dietmar Blohm bei einem Termin vor Ort.

Ausweichstraße angelegt

Während ihm der Schneeregen um die Ohren flog, beendeten die Bauarbeiter gerade ihre Frühstückspause und weiter ging’s: „Die neuen Leitungen für die Regenwasseranschlüsse werden gerade verlegt“, wusste der Bürgermeister zu berichten. Regelmäßig finden Bauablaufberatungen statt, an denen er teilnimmt.

Künftig werde das Regenwasser nicht mehr in die Gräben geleitet, sondern in den unweit vom Waldweg gelegenen Dorfweiher. „Über diese Regelung sind wir froh“, sagte Dietmar Blohm. Auch der Neubaublock werde mit an diese Art von Regenentwässerung angeschlossen.

Apropos Neubaublock: Bei dem ist momentan auch ein bisschen mehr los, als gewohnt. „Die Baustraße, eine Art Ausweichweg, beginnt dort und führt zu den Grundstücken der Sassener, die direkt am Waldweg wohnen und von der aktuellen Baumaßnahme unmittelbar betroffen sind“, erklärte der Bürgermeister. 

Sassen-Trantows Bürgermeister Dietmar Blohm vor dem Weiher, in den künftig das Regenwasser eingeleitet wird.
Sassen-Trantows Bürgermeister Dietmar Blohm vor dem Weiher, in den künftig das Regenwasser eingeleitet wird. (Foto: Ulrike Rosenstädt)

Trinkwasseranschlüsse erneuern

Doch bei diesem Projekt geht es natürlich nicht allein um die Regenwasseranschlüsse, sondern auch um die für Trinkwasser, die im Zuge der Tiefbauarbeiten ebenfalls erneuert werden. Die Anwohner können sich zudem auf eine neue, vernünftige Straße freuen, oder?

„Natürlich, deshalb machen wir das Ganze ja auch. Es geht es darum, die Zuwegung zu erneuern. Der bauliche Zustand dieses Weges war sehr schlecht. Hier musste etwas passieren, deshalb haben wir uns gemeinsam mit den Mitarbeitern des Amtes Peenetal ja auch schon länger um diese Maßnahme bemüht“, sagte der Bürgermeister.

Auch wenn der Zeitplan nun etwas eng ist, bleibt das Gemeindeoberhaupt optimistisch: „Baustart sollte im Dezember sein. Doch das ging wegen der Witterungsverhältnisse schon mal gar nicht. Jetzt flackert der Winter auch immer noch mal auf, doch die Bauleute können trotzdem arbeiten. Der Dezember wurde zur Materialbereitstellung, für die Vorbereitungen, die so eine Baustelle ja auch braucht, genutzt“, berichtete Dietmar Blohm. Er hofft, dass die Bürger sich in absehbarer Zeit über eine anständige Straße freuen, die zu ihren Grundstücken oder eben auch zum Weiher führt.

Im Zuge dieser umfänglichen Maßnahme gehört auch die komplette Umgestaltung der Bushaltestellen-Situation. Sowohl der überdachte Wartebereich, als auch das Geländer und die Zufahrt zur Bustasche sollen erneuert werden.